2/11 [fol. 257ff.]: 1615 Nov. 3 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XI
Enthält: Anwesend: Rektor Bocer, Osiander, Hafenreffer, Sigward, Besold, Halbritter, Harpprecht, Magirus, Baier, Bloß, Faber, Haug, Müller, Maestlin, Bucher, Welling, Colb; 1.) Infolge Beschwerde der Dres. Magirus und Bajer, als Kriegsvögte und Berater der Frau Dr. Ziegler entgegen bisheriger Gepflogenheit Handtreue erstatten zu sollen, ausschließliche Festlegung auf den Senatoreneid. (Frau Varenbüler, Burckhardt) [UAT 2/11, Bl. 257]; 2.) [a] Absprache über die Aufnahme des Dr. Johann Ludwig Mögling ins Collegium phil., sowie auf Antrag des Dr. [Johann Heinrich] Hiemer vorzunehmende Stichwahl zwischen ihm und Dr. Mögling; Ausgang zugunsten des letzteren. (Kanzler [Osiander], Mag. Schaefer) [UAT 2/11, Bl. 257ff.]; [b] Konfirmierung des Mag. Johann Baptist Weiganmeier zur Logikvorlesung bei gewohnter Bezahlung und ohne die Sonderzuwendung des verst. Mag. Georg Burckhard und Dr. Michael Ziegler. [UAT 2/11, Bl. 258]; [c] Auch für die freie Pädagogarchenstelle beschlossene geheime Wahl. Ergebnis: Mag. Zacharias Schaefer, Prof. für Geschichte und Poetik. [d] Vom Kanzler im Namen des Collegium phil. vorgenommene Nominierungen: für die Cicerovorlesung Dr. David Müller, für die Terenzvorlesung Dr. Martin Rümelin, für lat. Gramm. Mag. Martin Rauscher ... [unvollständig] [UAT 2/11, Bl. 258f.]
Akte
Acta Senatus, Bd. XI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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