Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz unterrichtet seine Oheime Herzog Ernst von Sachsen, Markgraf Friedrich II. von Brandenburg, beide Kurfürsten, und die Herzöge Wilhelm III. und Albrecht von Sachsen, dass er seinen Rat Dietrich Hochgesang [von Kaub], Doktor in geistlichen Rechten und Deutschordensherr, zu Geschäften an etliche Orte entsandt hat. Der Pfalzgraf ersucht für Dietrich und sein Gefolge bei Hin- und Rückreise um ungehinderten Wandel, Schutz vor Übergriffen nach bestem Vermögen und Sicherstellung des Geleits, wenn Dietrich darum ersucht, so wie der Pfalzgraf es ihm auch in seinem Fürstentum zugesichert hat.
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Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz unterrichtet seine Oheime Herzog Ernst von Sachsen, Markgraf Friedrich II. von Brandenburg, beide Kurfürsten, und die Herzöge Wilhelm III. und Albrecht von Sachsen, dass er seinen Rat Dietrich Hochgesang [von Kaub], Doktor in geistlichen Rechten und Deutschordensherr, zu Geschäften an etliche Orte entsandt hat. Der Pfalzgraf ersucht für Dietrich und sein Gefolge bei Hin- und Rückreise um ungehinderten Wandel, Schutz vor Übergriffen nach bestem Vermögen und Sicherstellung des Geleits, wenn Dietrich darum ersucht, so wie der Pfalzgraf es ihm auch in seinem Fürstentum zugesichert hat.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 813, 448
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Friedrich I. >> Liber ad vitam I (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) >> Urkunden
1469 August 16 (uff mitwoch nach unserer lieben frauwen tag assumpcionis)
fol. 293r-293v
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz
Kopfregest: "Als myne gnediger herre pfalczgrave meister Dietherich Hochgesangk doctor Dutschordens ein gleits brieff geben hat". Eintrag ist durchgestrichen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:14 MESZ
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