Sebastian von Ehingen, Obervogt zu Nagold, und seine Ehefrau Ursula von Ehingen, geborene von Rechberg, beurkunden, dass sie nach dem Inhalt eines Vergleichsbriefes König Ferdinand I. wegen der Einziehung ihres Hab und Gutes, das er wegen des jüngsten Kriegszuges gegen Kaiser [Karl V.] beschlagnahmt hatte, 6000 fl in zwei Raten schuldig sind. Nachdem ihr Schwager Gall Schütz zum Eutingertal gegenüber König Ferdinand I. eine Bürgschaft über 3000 fl übernommen hat, versprechen ihm die Aussteller für sich, ihre Erben und ihre Nachkommen Klag- und Schadloshaltung.
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Sebastian von Ehingen, Obervogt zu Nagold, und seine Ehefrau Ursula von Ehingen, geborene von Rechberg, beurkunden, dass sie nach dem Inhalt eines Vergleichsbriefes König Ferdinand I. wegen der Einziehung ihres Hab und Gutes, das er wegen des jüngsten Kriegszuges gegen Kaiser [Karl V.] beschlagnahmt hatte, 6000 fl in zwei Raten schuldig sind. Nachdem ihr Schwager Gall Schütz zum Eutingertal gegenüber König Ferdinand I. eine Bürgschaft über 3000 fl übernommen hat, versprechen ihm die Aussteller für sich, ihre Erben und ihre Nachkommen Klag- und Schadloshaltung.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1209
II Baisingen e 5
N[umer]o 158.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Baisingen
1549 September 23
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: (1) Sebastian von Ehingen. - Auf Bitten der Aussteller: (2) Konrad Graf zu Tübingen, Herr zu Lichteneck.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel: (1) mit Randverlusten.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel: (1) mit Randverlusten.
Ehingen, von; Sebastian (Nagold CW)
Ehingen, von; Ursula
Rechberg, von; Ursula
Tübingen, Grafen von; Konrad, zu Lichteneck
Nagold CW; Stadt und Amt; Obervögte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ
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