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Abteilung für Dichtung, Allgemeines
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Preußische Akademie der Künste >> 15. Sektionen >> 15.3. Sektion für Dichtkunst >> 15.3.5. Verschiedenes
1928 - 1935
Enthält: Antrag an den Kultusminister auf Erweiterung der Sektion durch Essayisten und Umbenennung in "Sektion für Literatur", Randbemerkung von Liebermann, Dez. 1929; (Bl. 198-200). Antrag von Wilhelm v. Scholz auf Beteiligung der auswärtigen Mitglieder an der Beratung zur Namensänderung und Erweiterung der Sektion, Dez. 1929 (Bl. 197). Stellungnahme Kolbenheyers zur Umbenennung und Erweiterung der Sektion, Dez. 1929 (Bl. 185f.). Bitte um Stellungnahme der Mitglieder (Bl. 184). Stellungnahmen von v. Molo (Bl. 183), Fulda (Bl. 180f.), Heinrich Mann (Bl. 170), Döblin (Bl. 178), Schäfer (Bl. 177), Mombert (Bl. 174-176), Hesse (Bl. 173), Strauß (Bl. 171f.), Stehr (Bl. 170), Schickele (Bl. 166, 168f.), v. Scholz (Bl. 167), Huch (Bl. 147, 164f.), Wassermann (Bl. 162f.), Thomas Mann (Bl. 233-240), Schmidtbonn (Bl. 149), Schnitzler (Bl. 146). Zusammenstellung der Kernsätze aus den Stellungnahmen (Bl. 189-195). Rundschreiben mit vier Vorschlägen für die Namensänderung, Bitte um Stellungnahmen, Febr. 1931 (Bl. 91), Antworten von Huch (Bl. 90a), Stucken (Bl. 90), v. Scholz (Bl. 89), Kaiser (Bl. 88), Wassermann (Bl. 85), Halbe (Bl. 84), Kellermann (Bl. 83), Ponten (Bl. 83-90), Hauptmann (Bl. 78), Schnitzler (Bl. 77a), Schmidtbonn (Bl. 77), Mombert (Bl. 187f.), Übersicht über das Abstimmungsverfahren (Bl. 67, 76). Berichte von Schäfer (Bl. 129) und Döblin (Bl. 86f., 126-128) über die auf der Hauptversammlung vom 14. Okt. 1930 beschlossene Unterredung mit dem preußischen Kultusminister über das Ziel einer "Deutschen Dichterakademie", über Fragen der Statuten und der Dotierung der Mitglieder, vertraulicher Brief von Schäfer an Loerke (Bl. 132f.). Schriftlicher Appell von v. Scholz an die Mitglieder zum Erhalt der Sektion, Jan. 1931(Bl. 110-112), Stimmübertragung von v. Scholz an Loerke (Bl. 109). Antrag von v. Scholz, Aufforderung an die Vorsitzenden zur Organisation eines Empfangs beim Reichspräsidenten, Sept. 1931 (Bl. 62). Bitte um Audienz beim Reichspräsidenten (Bl. 31f.) Schriftliche Stellungnahmen Pontens für die Hauptversammlung, Okt. 1931 (Bl. 51-58). Anträge von Georg Kaiser auf monatliches Entgeld für die Abteilungsmitglieder, auf Beitragspflicht für alle Akademiemitglieder, Austrittsdrohung (Bl. 13f.). Amtliche Presseerklärung zur Teilnahme von Becker, Liebermann und v. Molo am Ehrenausschuß für das Heine-Denkmal, Jan. 1930 (Bl. 154). Schriftwechsel Loerkes mit der Pressestelle des Preußischen Staatsministeriums über die Verwendung der Bezeichnung "Dichterakademie" (Bl. 150f.). Werkbeihilfe für den Kritiker Peter Hamecher, Berlin (Bl. 117). Liste von Spendern (Bl. 207). Bitte des "Kampfausschusses gegen Zensur" um Übersendung des Mitgliedsbeitrags der Akademie (Bl. 214). Rechnungen, Quittungen, Honorarabrechnungen (Bl. 208-232). Reisekostenabrechnungen, Buchungsbelege, Beihilfen für Mitglieder. Nachweis über die Verwendung der Mittel der Sektion/Abteilung, Berichte an den Minister (Bl. 3-5, 7f., 10f., 17f., 65f., 136-140, 211-213). Kurze Darstellung von Zweck und Aufgaben der Abteilung für Herders Konversationslexikon (Bl. 27f., 60f.). Erklärung des Senats der Deutschen Akademie der Dichtung zu den Aufgaben der Akademie, Juni 1935 (Bl. 1). Enth. u.a: Heinrich Mann, "Sektion für Dichtkunst", programmatischer Artikel anläßlich seiner Wahl zum Vorsitzenden, Febr. 1931 (Bl. 81). Erwin Guido Kolbenheyer, "Die Sektion der Dichter an der Berliner Akademie", Druck (Bl. 69). "Dichterakademie, Kultusministerium und die Kultur?", Offener Brief von Erich Reinhardt an W. v. Molo, Druck (Bl. 155). "Wir stehen zum Volksentscheid!", Zeitungsartikel, Aug. 1931 (Bl. 64). Wilhelm Westecker, "Der Kampf um die Deutsche Dichtung", Zeitungsartikel, Aug. 1931, (Bl. 63). "Die deutsche Kulturfront e.V.", Zeitungsartikel, Nov. 1932 (Bl. 12). Foto einer Sektionssitzung, vermutl. Okt. 1930, "Berliner Illustrierte Zeitung" (Bl. 124a). "Führer durch die Gerhart-Hauptmann-Ausstellung in Breslau 1932", mit Abb. von G. Hauptmann von H. Avenarius (Bl. 118). Verzeichnis der Senatoren und Mitglieder für die drei Sektionen, z.T. inklusive der auswärtigen ordentlichen Mitglieder (Bl. 196, 201 für 1929; 134f. für 1930). Protokolle folgender Sitzungen der Sektion für Dichtkunst/Abteilung für Dichtung: 27. Nov. 1929 (Bl. 202-206, vgl. PrAdK 1251); 10. Jan. 1930 (Bl. 156-161, vgl. PrAdK 1251); 8. Febr. 1930 (Bl. 141-145, vgl. PrAdK 1251); 12. Jan. 1931, 19. Jan. 1931, 27. Jan. 1931, 10. März 1931 (Bl. 119-124, 113-116, 94-108, 70-75, vgl. PrAdK 1251); 8. Okt. 1931, 6. Nov. 1931 (Bl. 33-50, 20-26, vgl. PrAdK 1252).
241 Bl. Microfilm/-fiche: 0806
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - D 1 - Bd. 3
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.