Rattey - Schloss
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N20-0161
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Juni 2001
Enthält: - Schloss Rattey (14 km SO von Friedland) Zweigeschossiger klassizistischer Putzbau von 1806 in 11 Achsen und Krüppelwalmdach mit Gauben besetzt. Mittelrisalit 3-achsig mit Dreiecksgiebel. Zur Gartenfront mit Hochterrasse von 8 Säulen gestützt und mit zweiläufiger Treppe. Errichtet zwischen 1802-06 von Christian von Oertzen, königlich preußischer Major. Bis 1945 Besitz derer von Oertzen, dann LPG-Küche. Seit 1998 sehr gut eingerichtetes Hotel. Im Inneren im Empirestil gehalten. Im Umfeld umgebaute Nebengebäude. Der jetzige Besitzer betreibt Weinbau. Die Kellergewölbe wurden zu Weinkellern ausgebaut. Der Park ist äußerst wertvoll. Er beherbergt 700jähreige Eichen (33 Stück) und alte Linden und Platanen. Im Umfeld des Schlosses wurden alte Vasen und Säulen platziert, die aus belgischen und französischen Herrenhäusern stammen. Adolf von Oertzen (1797-1867) bewirtschaftet zwischen 1832 und 1867 seine Güter Brohm und Rattey und errichtete dort Sozialhäuser für erziehungsgefährdete Jugendliche. Bild 2: Gartenfront mit Weinberg Bild 3: Vestibül
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen
Format: 10x15 cm
Fototyp: Abzug fbg. Abzug fbg Abzug fbg. , Fotokopie
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10x15 cm
Fototyp: Abzug fbg. Abzug fbg Abzug fbg. , Fotokopie
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ