Sebastian Mayer, Pfarrer zu Redwitz, Wolff Pranth, Pfleger zu Hardeck, Georg Heuring und Michael Bueerl, Bürger zu Weyden, entscheiden mit Genehmigung des Pfalzgrafen Friedrich als Schiedsleute bei den Unstimmigkeiten zwischen Abt Georg von Waldsassen und der Stadt Tirschenreuth wegen Verbots des Schmalz- und Gerstenverkaufs, Konfirmierung der Privilegien, Ablösung von Straffällen, Wegegeld, Gartenzinsen, Pfarr- und Kaplangefälle, Ratswahl, Fischdienst etc.
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Sebastian Mayer, Pfarrer zu Redwitz, Wolff Pranth, Pfleger zu Hardeck, Georg Heuring und Michael Bueerl, Bürger zu Weyden, entscheiden mit Genehmigung des Pfalzgrafen Friedrich als Schiedsleute bei den Unstimmigkeiten zwischen Abt Georg von Waldsassen und der Stadt Tirschenreuth wegen Verbots des Schmalz- und Gerstenverkaufs, Konfirmierung der Privilegien, Ablösung von Straffällen, Wegegeld, Gartenzinsen, Pfarr- und Kaplangefälle, Ratswahl, Fischdienst etc.
Kloster Waldsassen Urkunden 1285
AS: BayHStA, GU Waldsassen 141.
Kloster Waldsassen Urkunden Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Waldsassen Urkunden
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1. Juni 1536
Kloster Waldsassen Urkunden
Or., Perg., mit vier Siegeln.
Urkunden
Besiegelung/Beglaubigung: S1: Kloster Waldsassen, S2: Stadt Tirschenreuth, S3: Wolff von Pranth, S4: Georg Heuring
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:05 MEZ
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