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7/13,1 [Nr. 8]: Herzoglicher Befehl an die Universität, bei Buchdrucker Alexander Hoekh Nachforschungen über den Druck der "Mömpelgardischen Kriegsbeschädigung" anzustellen.
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7/13,1 [Nr. 8]: Herzoglicher Befehl an die Universität, bei Buchdrucker Alexander Hoekh Nachforschungen über den Druck der "Mömpelgardischen Kriegsbeschädigung" anzustellen.
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 10. Bücheredition (1554-1809) >> Bücheredition, Fasz. I: Nr. 1-45
1588
Enthält: Bl. 21-22: Herzog Ludwig (Joh. Georg Hungerlin, Joh. Baisch) an die Universität, St. 13.6.1588: Das beiligende Exemplar der "Mömpelgardtischen Kriegsbeschädigung", das wieder zurückzugeben ist, soll in Tübingen beim Drucker Alex. Höckh erschienen sein. Es ist zu berichten, ob er es druckte, auf wessen Befehl und ob mit Wissen und Consens der Universität Höckh ist mit Strafe zu bedrohen, wenn er ohne Wissen des Herzogs und Geheiss der Universität etwas druckt. Siegel.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.