Brauner Terror in Deutschland - War die Politik auf dem rechten Auge blind?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/022 R110076/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/022 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2011
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2011 >> Unterlagen
17. November 2011
13 Jahre lang konnten drei gewaltbereite Rechtsextreme in Zwickau angeblich unbemerkt vom Verfassungsschutz zehn Menschen ermorden, darunter eine junge Polizistin in Heilbronn. Dabei war bekannt, dass von Beate Z. und ihren Gesinnungsgenossen Uwe B. und Uwe M. Gefahr ausging.
Bevor die drei untergetaucht waren, hatte die Polizei in ihrer Garage Rohrbomben, Sprengstoff und Waffen sichergestellt. Erst nach einem Banküberfall und dem mysteriösen Suizid der beiden Männer wurde vergangenen Freitag die unheimliche Terrorserie bekannt. Wie kann es sein, dass rechtsextreme Terroristen jahrelang unbehelligt töten konnten? Waren Justiz und Politik auf dem rechten Auge blind? Nun wird erneut über ein Verbot der NPD debattiert. Aber löst solch ein Verbot das Problem mit dem Rechtsextremismus in Deutschland?
Zu Gast im Studio: Reinhold Gall, SPD, Innenminister des Landes Baden-Württemberg
Bevor die drei untergetaucht waren, hatte die Polizei in ihrer Garage Rohrbomben, Sprengstoff und Waffen sichergestellt. Erst nach einem Banküberfall und dem mysteriösen Suizid der beiden Männer wurde vergangenen Freitag die unheimliche Terrorserie bekannt. Wie kann es sein, dass rechtsextreme Terroristen jahrelang unbehelligt töten konnten? Waren Justiz und Politik auf dem rechten Auge blind? Nun wird erneut über ein Verbot der NPD debattiert. Aber löst solch ein Verbot das Problem mit dem Rechtsextremismus in Deutschland?
Zu Gast im Studio: Reinhold Gall, SPD, Innenminister des Landes Baden-Württemberg
0'15
Audio-Visuelle Medien
Partei: NPD: Verbot
Rechtsextremismus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 07:49 MESZ
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