Handgranatenanschlag auf den jüdischen Kaufmann Abraham, KPD-Mitglied, in Allenstein /Ostpreußen in der Nacht vom 7. August zum 8. August 1932 durch SA / NSDAP
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 77, St 18 Nr. 219
I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern
Ministerium des Innern >> 09 Sonderbestände (1914 - 1945) >> 09.02 Unterlagen des preußischen Innenministeriums aus dem Parteiarchiv der SED (DDR) zur politischen Situation in Preußen (1920 - 1934) >> 09.02.01 Republikschutz (1920, 1924 - 1934) >> 09.02.01.02 Beobachtung von Kundgebungen, Ausschreitungen und Verbrechen republikfeindlicher Organisationen und Personen (1929 - 1933)
Okt. 1932 - Jan. 1933
Enthält u. a.:
- Zeitungsauschnitte über den Prozess
- Urteil des Sondergerichts beim Landgericht Allenstein gegen den landwirtschaftlichen Beamten Friedrich-Wilhelm Bethke (Marienwerder), den Landwirt Franz Weiß (Frögenau, Kr. Osterode), den Friseur Otto Quassek (Gilgenburg, Kr. Osterrode), den Oberkellner Alfred Klimmek (Gilgenburg), den Tischlermeister Aloysius Pernack (Allenstein), den Kaufmann Bruno Hellwich (Allenstein), den Autovermieter Willy Weiß (Gilgenburg), den Viehhändler Albert Dembowski (Gilgenburg) und den Zuschneider Fritz Juschka (Osterrode) wegen gemeingefährlichen Gebrauchs von Sprengstoffen
- Freisprüche für die Angeklagten: den Kaufmann Hans Glitza (Osterrode), den Elektromeister Fritz Junga (Osterrode), den Hotelbesitzer Hermann Grabowski (Gilgenburg), den Klempnermeister Eduard Wollenschläger (Gilgenburg), den Kaufmann Heinrich Stakemann (Allenstein), den Landwirt Hans Poschmann (Ridbach, Kr. Rössel) und den Dekorateur Aloysius Felwor (Allenstein).
- Zeitungsauschnitte über den Prozess
- Urteil des Sondergerichts beim Landgericht Allenstein gegen den landwirtschaftlichen Beamten Friedrich-Wilhelm Bethke (Marienwerder), den Landwirt Franz Weiß (Frögenau, Kr. Osterode), den Friseur Otto Quassek (Gilgenburg, Kr. Osterrode), den Oberkellner Alfred Klimmek (Gilgenburg), den Tischlermeister Aloysius Pernack (Allenstein), den Kaufmann Bruno Hellwich (Allenstein), den Autovermieter Willy Weiß (Gilgenburg), den Viehhändler Albert Dembowski (Gilgenburg) und den Zuschneider Fritz Juschka (Osterrode) wegen gemeingefährlichen Gebrauchs von Sprengstoffen
- Freisprüche für die Angeklagten: den Kaufmann Hans Glitza (Osterrode), den Elektromeister Fritz Junga (Osterrode), den Hotelbesitzer Hermann Grabowski (Gilgenburg), den Klempnermeister Eduard Wollenschläger (Gilgenburg), den Kaufmann Heinrich Stakemann (Allenstein), den Landwirt Hans Poschmann (Ridbach, Kr. Rössel) und den Dekorateur Aloysius Felwor (Allenstein).
Archivale
Archivale gelangte aus dem Bestand/der Registratur des ehemaligen preußischen Innenministeriums in das Zentrale Parteiarchiv der SED; über das Bundesarchiv an das GStA PK abgegeben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
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- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
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- Innere und Wohlfahrtsverwaltung (Tektonik)
- Ministerium des Innern (Bestand)
- 09 Sonderbestände (1914 - 1945) (Gliederung)
- 09.02 Unterlagen des preußischen Innenministeriums aus dem Parteiarchiv der SED (DDR) zur politischen Situation in Preußen (1920 - 1934) (Gliederung)
- 09.02.01 Republikschutz (1920, 1924 - 1934) (Gliederung)
- 09.02.01.02 Beobachtung von Kundgebungen, Ausschreitungen und Verbrechen republikfeindlicher Organisationen und Personen (1929 - 1933) (Gliederung)