Beratung und Beschlußfassung des Oberfinanzpräsidenten Köln über die Verwendung ehem. Wehrmachteigentums für zivile Zwecke (ab 1948 Beschlußfassung durch den interministeriellen Ausschuß für Liegenschaftsverwertung)
Vollständigen Titel anzeigen
NW 0090, 89
NW 0090 Finanzministerium, Abt. III B, Vermögens-, Schulden- Liegenschaftsverwaltung
Finanzministerium, Abt. III B, Vermögens-, Schulden- Liegenschaftsverwaltung >> 5. Verwaltung ehemaligen Wehrmachtsvermögens >> 5.2. Vermögensnutzung
1947-1949
Enthaeltvermerke: enthält u.a.: Antrag des Städtischen Gymnasiums Rheinbach auf Überlassung einer Wehrmachtbaracke - Freigabe von 5 Flugzeughallen auf dem Flughafen Köln-Ostheim zum Verkauf an die Stadt Köln - Beschwerde des Landkreises Bonn gegen den Oberfinanzpräsidenten Köln wegen der Vergabepraxis bei ehem. Wehrmachtsgut; hier: Kloster Commern an Reichsbahndirektion - Mittelanforderung für Instandsetzung von bewohnten Kasernen - Miethöhe eines vom Caritas-Verband genutzten Bunkers in Bonn-Beuel - Nutzung der Gallwitzer Kaserne Aachen für Wohnzwecke - Grundstückstausch in der Gemeinde Porz zur Errichtung einer Flüchtlingssiedlung - Nutzung des Rhein-Ufer-Bunkers, Köln, als Jugendherberge: freiwillige Entmilitarisierung durch deutschenglische Jugendgruppe (Youth Hostels Association, Herts, GB) -Nutzung der Funkkaserne Euskirchen als Obdachlosenheim (mit Lageplan).
Finanzministerium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:06 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW (Tektonik)
- 4.2. Oberste Landesbehörden (Tektonik)
- 4.2.2. Finanzministerium (Tektonik)
- 4.2.2.14. Vermögens- und Liegenschaftsverwaltung (Tektonik)
- FM Land, Deutsches Reich, Preußen, Wehrmachtsvermögen, NSV-Vermögen NW 0090 (Bestand)
- 5. Verwaltung ehemaligen Wehrmachtsvermögens (Gliederung)
- 5.2. Vermögensnutzung (Gliederung)