Württembergische Urkunden bis 1300 (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 601
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Urkunden- und Repertorienselekte
1092-1300
Inhalt und Bewertung
Selekt älterer Urkunden aus folgenden Beständen: Hausarchiv (G), Privilegien und Freiheiten (A 81), Darlehen und Schulden (A 55), weltliche und geistliche Ämter (A 310-426).
Das Selekt wurde um 1965 aus Urkunden jener Bestände gebildet, aus denen bereits früher die Urkunden von 1301-1500 ausgesondert worden waren (A 602).
Der Bestand enthält nicht alle im Württembergischen Urkundenbuch abgedruckten Urkunden, die sich im Hauptstaatsarchiv befinden.
Zur Geschichte des Bestandes: Die Urkunden dieses Selektbestandes umfassen die Zeit von 1092 bis einschließlich 1300 und sind mit zwei Ausnahmen ( Urkunden-Nr. 26 und 91 a) im Wirternbergischen Urkundenbuch verzeichnet. Sie wurden bei der Bildung des WR-Bestandes (jetzt A 602, Württembergische Regesten von 1301 bis 1500) aus den früheren Beständen: Hausarchiv, Privilegien und Freiheiten, Geldanlehen und Schulden: Schuldbriefe und aus den Beständen der weltlichen und geistlichen Ämter herausgezogen und befanden sich ohne eigene Nummern vor den betreffenden Abteilungen des WR-Bestandes, also lagerte z. B. die Urkunde Nr. 88 von 1290, die aus dem Bestand A 314, Backnang Weltlich, herausgenommen war, vor WR 6488 - 6498, Abteilung Backnang Weltlich. Bei der Umbettung der WR-Urkunden in Leichtmetallkästen im Jahr 1966 wurden die Urkunden vor 1301 zusammengefasst, chronologisch gelegt und erhielten laufende Nummern von 1 bis 150. Die Regesten wurden aus dem Wirtembergischen Urkundenbuch übernommen, zumeist wörtlich, die Ortsnamen jedoch modernisiert. Die frühere Bestandsbezeichnung steht jeweils rechts oben neben dem Regest. Um die Benutzung zu erleichtern, wurden dem Repertorium 2 Konkordanzen, nach den früheren Beständen und nach den Nummern des Wirtembergischen Urkundenbuchs, sowie ein Personen- und Ortsregister angefügt. Die Ordnungsarbeit wurde im März 1966 unter Leitung von Staatsarchivdirektor Dr. Gönner durch Regierungsinspektorin Chr. Grabinger durchgeführt. Stuttgart, den 30. März 1966 (Gönner)
154 Urkunden (2,00 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ