Roch Mertz von Staffelfelden übergibt seinem Schwager Dr. Theobald Bapst, Ordinarius der Universität Freiburg, für die 3000 Gulden, die dieser ihm zur Ablösung seiner Staffelfeldischen und Schrambergischen Güter geliehen hat, drei Zinsverschreibungen zusammen über denselben Betrag gegen Wiederlösung.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 137 b U 76
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 137 b Schramberg, Herrschaft
Schramberg, Herrschaft >> 1 Urkunden
1561 April 28 (Montag nach Sanct Jergen des hayligen Ritters tag)
Urkunden
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: 1 anhängendes Siegel abgegangen
Vermerke: Original Konzept Papier dieser Urkunde mit Vermerk auf der Rückseite: "Diesen Brieff hab ich nach mins herren seligen absterben abgelest von minen aeigen guot und nit vs mins herren seligen guot" (Handschrift der Anna Merzin).
Siegelbeschreibung: 1 anhängendes Siegel abgegangen
Vermerke: Original Konzept Papier dieser Urkunde mit Vermerk auf der Rückseite: "Diesen Brieff hab ich nach mins herren seligen absterben abgelest von minen aeigen guot und nit vs mins herren seligen guot" (Handschrift der Anna Merzin).
Merz, Anna, geb. Bäpstin von Rottersdorf
Merz, Roch(us)
Freiburg im Breisgau FR; Universität
Schramberg RW
Staffelfelden, Dép. Haut-Rhin [F]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ