Untersuchung gegen die stud. med. Friedrich Wilhelm Weber, stud. med. Peter Meinolph Bolle und stud. theol. Ferdinand Ludwig Marseille wegen Ehrenkränkung des stud. med. Joseph Lucé
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Hbg. 808
W 1
Sortierung: 01965
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.02. Disciplinaria >> 03.01.02.03. Injurien
Febr. - Juni 1836
Enthält u.a.: Verhandlungen mit: stud. med. Lucé, stud. theol. Marseille, stud. med. Weber (24. Febr. 1836), stud. Lucé, stud. Scharlau, stud. Bolle (25. Febr. 1836), stud. Lucé, stud. med. Bolle, stud. theol. Marseille, stud. med. Weber (5. März 1836), stud. Carl Franz Beneke, stud. Gustav Wilhelm Scharlau, stud. Carl Gottlieb Köhler, stud. Herrman Schreck, stud. Joh. Gottlieb Pankow, stud. Carl Friedrich Johann Wentzel, stud. Franz Joseph Haan, stud. Albert Theodor Dreist, stud. Carl Gustav Frank (8. März 1936), stud. Wilhelm Sietz, stud. Johann Friedrich Pöthke, stud. Friedrich Wilhelm Stephan, stud. Carl Runge, stud. Carl Friedrich Riesebeck, stud. Joseph Michalsky (9. März 1836), stud. Lucé, stud. Marseille, stud. Scharlau (18. März 1836). - Klage des stud. Lucé (27. Febr. 1836). - Erkenntnis. - Gesuch des stud. Scharlau (22. März 1836). - Schreiben an: Commandeur der 11. Division in Breslau (2. Juni 1836), Universitätsgericht Greifswald (18. Juni 1836).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ