Philipp Vogt von Rieneck zu Karlstadt bekennt, dass ihm Bischof Lorenz von Würzburg (Wurtzburg) 1000 Gulden, welche Bischof Rudolf seiner Zeit von Hans von Butlar und Elisabeth Vogtin von Rieneck, dessen Ehefrau, geliehen, die nachher Philipp Vogt von Rieneck von jenen gekauft habe, bezahlt hat, und sagt ihn dieser Schuld, sowie die Gemeinde Steinfeld (Steinsfelt) des jährlichen Ewigzinses von 50 Gulden frei und ledig.
Vollständigen Titel anzeigen
Philipp Vogt von Rieneck zu Karlstadt bekennt, dass ihm Bischof Lorenz von Würzburg (Wurtzburg) 1000 Gulden, welche Bischof Rudolf seiner Zeit von Hans von Butlar und Elisabeth Vogtin von Rieneck, dessen Ehefrau, geliehen, die nachher Philipp Vogt von Rieneck von jenen gekauft habe, bezahlt hat, und sagt ihn dieser Schuld, sowie die Gemeinde Steinfeld (Steinsfelt) des jährlichen Ewigzinses von 50 Gulden frei und ledig.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US 1503 Februar 22
A 1793
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 5. 1500-1519
1503 Februar 22 ("der geben ist uff sant Petters tag cathedra genant nach Cristi [...] geburt funfftzehundert und ime dritten jare")
Urkunden
Siegler: Philipp Vogt von Rieneck zu Karlstadt; Hans Truchsess, Marschall
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: An Pergamentstreifen die Siegel des Ausstellers und seines Schwagers, des Hans Truchsess, Marschalls.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: An Pergamentstreifen die Siegel des Ausstellers und seines Schwagers, des Hans Truchsess, Marschalls.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland