1. Seelsorge in Lagern mit deutschen Kriegsgefangenen 1945 und später (Nr. 01-10)
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8SL 040 Sammlung Kriegsgefangenenseelsorge Sammlung Kriegsgefangenenseelsorge
Sammlung Kriegsgefangenenseelsorge
1945-1947
Enthält: Bräunig: Hinweis auf das Lager Remagen-Kripp (April-Juli 1945); Brinkmann: Bericht und Materialien über das Lager Sinzig (April-Juni 1945); Ditthard: Bericht über Erlebnisse als zuständiger Pfarrer für das Kriegsgefangenenlager Wickrathberg für den Zeitraum von April 1945 bis Juni 1945, kommentierte Tagebuchaufzeichnungen; Fritsche, Hans: Beschreibung der Tätigkeit als Seelsorger im Lagerlazarett des Lagers Bretzenheim/Bad Kreuznach von Anfang April bis Ende Juni 1945; v. Gordon: Mitteilung über Betreuung der Gefangenen im Gefängnis Wittlich/Eifel 1947; Hütter, E.: Erlebnisbericht über die auf den Rheinwiesen 1945, Organisation von Gottesdiensten, Verlegung in ein Arbeitslager bei Hanau, Bau einer Versammlungsbaracke, Probleme mit Fraternisierungsverbot, Teilnahme am Bruderrat der Bekennenden Kirche, gemeinsamer Gottesdienst von Lagerinsassen und Bevölkerung, Betreuung der Jugendbaracke; Lubrich, Walter: Bericht über Kriegsgefangenschaft und Seelsorge in Lagern in Remagen und Andernach; Plath, Johannes: kurzer Hinweis auf Tätigkeit als Seelsorger in einem Lager bei Morbach Februar-April 1946; Richter, Johannes: kurzer Hinweis auf Tätigkeit als Seelsorger in Rheinuferlagern, Zeitungsausschnitt mit Bericht von Heinz Doll über Zeit als Gefangener in den Rheinuferlagern.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ