Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst August
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3, 2812
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
Dezember 1558
Enthält: 1558 Dezember. Abzug des Kriegsvolkes aus Frankreich. Zeitungen von dort. Grumbachs Praktiken. Aussicht auf dauernden Frieden zwischen den Königen von Frankreich und Spanien infolge des Todes der Königin von England. Aufruhr in Italien wegen des Glaubens. Ungewißheit, gegen wen sich die Rüstungen der Deutschherren richten. Grumbach hat seine Reiter beurlaubt, nachdem die Kurfürsten von Mainz, Trier und von der Pfalz zwischen ihm und den fränkischen Verbündeten zu vermitteln begonnen haben. Der Abschied der kurfürstlichen Räte auf dem Tage zu Gelnhausen ist 'weder kalt noch warm'
Enthält: Vermittlung zwischen den Königen von Spanien und Frankreich, Abzug des beurlaubten deutschen Kriegsvolkes aus Frankreich. Herzog Johann Wilhelm von Sachsen fordert von den fränkischen Verbündeten die Erstattung des in seinem und seines Bruders Land angerichteten Schadens. Der Kurfürst übersendet Kopie des von Herzog Johann Wilhelm an Herzog Albrecht von Bayern gesandten Briefes, von dem Lorenz v. Romrod berichtet hat. Zeitungen des Rittmeisters Walrabe v. Boineburg über Frankreich, Herzog Johann Wilhelm und Grumbach. Der Kurfürst von Brandenburg schreibt dem Kurfürsten wegen des abziehenden Kriegsvolkes. Der Kaiser sendet Boleslaw (Bohußla) Felix v. Hassenstein, Landvogt der Niederlausitz, zum Kurfürsten und zu den Brüdern Kurfürst Joachim und Markgraf Hans von Brandenburg: sie sollen ihren Landsleuten, die in spanischem und französischem Dienst gestanden haben und jetzt beurlaubt sind, befehlen, sogleich einzeln heim zu ziehen, und um die Aufrechterhaltung des Landfriedens bemüht sein. Teilnahme des Kurfürsten am Tage zu Fulda. Grumbach schreibt dem Kurfürsten, daß er seine von den fränkischen Verbündeten beschlagnahmten Erbgüter zurückbegehrt. Irrung zwischen dem Kurfürsten und dem Bischof von Meißen
Enthält: der Kurfürst schreibt deswegen an den Kaiser
Enthält: der Landgraf warnt vor der beabsichtigten Festnahme des Bischofs. Friedrich Spedt berichtet über die angeblichen Pläne Grumbachs und über die Absicht, einen Zug im Namen des jungen Herzogs von Lothringen gegen Dänemark zu unternehmen. Stellung des Kaisers zu Grumbach. Der kurpfälzische Rat Christoph Landschad berichtet aus Weimar, Herzog Johann Friedrich werde am Tage zu Fulda (20. Januar) teilnehmen. Briefwechsel zwischen den Kurfürsten von Sachsen und von der Pfalz, ob und wann der Tag zu Fulda stattfinden soll. Der Kaiser ersucht den Kurfürsten, in eigener Person und rechtzeitig zu dem bevorstehenden Reichstag nach Augsburg zu kommen
Enthält: dadurch wird dieser verhindert, am Tage zu Fulda teilzunehmen
Enthält: Nachrichten über Herzog Heinrich von Braunschweig. Gerücht von einem geheimen, zwischen den Königen von Frankreich und Spanien abgeschlossenen Frieden. Melanchthons Bedenken wegen der Zusammenkunft in Fulda in der Religionsfrage. Der Landgraf will persönlich in Fulda teilnehmen
Enthält: Vermittlung zwischen den Königen von Spanien und Frankreich, Abzug des beurlaubten deutschen Kriegsvolkes aus Frankreich. Herzog Johann Wilhelm von Sachsen fordert von den fränkischen Verbündeten die Erstattung des in seinem und seines Bruders Land angerichteten Schadens. Der Kurfürst übersendet Kopie des von Herzog Johann Wilhelm an Herzog Albrecht von Bayern gesandten Briefes, von dem Lorenz v. Romrod berichtet hat. Zeitungen des Rittmeisters Walrabe v. Boineburg über Frankreich, Herzog Johann Wilhelm und Grumbach. Der Kurfürst von Brandenburg schreibt dem Kurfürsten wegen des abziehenden Kriegsvolkes. Der Kaiser sendet Boleslaw (Bohußla) Felix v. Hassenstein, Landvogt der Niederlausitz, zum Kurfürsten und zu den Brüdern Kurfürst Joachim und Markgraf Hans von Brandenburg: sie sollen ihren Landsleuten, die in spanischem und französischem Dienst gestanden haben und jetzt beurlaubt sind, befehlen, sogleich einzeln heim zu ziehen, und um die Aufrechterhaltung des Landfriedens bemüht sein. Teilnahme des Kurfürsten am Tage zu Fulda. Grumbach schreibt dem Kurfürsten, daß er seine von den fränkischen Verbündeten beschlagnahmten Erbgüter zurückbegehrt. Irrung zwischen dem Kurfürsten und dem Bischof von Meißen
Enthält: der Kurfürst schreibt deswegen an den Kaiser
Enthält: der Landgraf warnt vor der beabsichtigten Festnahme des Bischofs. Friedrich Spedt berichtet über die angeblichen Pläne Grumbachs und über die Absicht, einen Zug im Namen des jungen Herzogs von Lothringen gegen Dänemark zu unternehmen. Stellung des Kaisers zu Grumbach. Der kurpfälzische Rat Christoph Landschad berichtet aus Weimar, Herzog Johann Friedrich werde am Tage zu Fulda (20. Januar) teilnehmen. Briefwechsel zwischen den Kurfürsten von Sachsen und von der Pfalz, ob und wann der Tag zu Fulda stattfinden soll. Der Kaiser ersucht den Kurfürsten, in eigener Person und rechtzeitig zu dem bevorstehenden Reichstag nach Augsburg zu kommen
Enthält: dadurch wird dieser verhindert, am Tage zu Fulda teilzunehmen
Enthält: Nachrichten über Herzog Heinrich von Braunschweig. Gerücht von einem geheimen, zwischen den Königen von Frankreich und Spanien abgeschlossenen Frieden. Melanchthons Bedenken wegen der Zusammenkunft in Fulda in der Religionsfrage. Der Landgraf will persönlich in Fulda teilnehmen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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