Kläger: Ludwig Peter Guilquen, Abbé in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lt. Willebrandt als Bevollmächtigter des Peter Joseph Scherer und Konsorten in Münster (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis extraiudicialis; Vorlegung einer Erbschaftsabrechnung in einem Streit zwischen den Beklagten als Erben der Anna Theresia Josephina Scherer, geborene Montesino, und dem Kläger als Testamentsvollstrecker; Hinweis der Beklagten auf die Schulden des Vaters des Klägers bei der Erblasserin
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Kläger: Ludwig Peter Guilquen, Abbé in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lt. Willebrandt als Bevollmächtigter des Peter Joseph Scherer und Konsorten in Münster (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis extraiudicialis; Vorlegung einer Erbschaftsabrechnung in einem Streit zwischen den Beklagten als Erben der Anna Theresia Josephina Scherer, geborene Montesino, und dem Kläger als Testamentsvollstrecker; Hinweis der Beklagten auf die Schulden des Vaters des Klägers bei der Erblasserin
211-2_Nachtrag II Nr. 8
Extrajud. G 31
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> Nachtrag II Extrajudiziale Akten des Reichskammergerichts
1781-1782
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. (Philipp Jakob) Rasor. Beklagter: Dr. Johann Gotthard Hert.- Instanzen: 1. (Obergericht 1777-1780). 2. Reichskammergericht (1781-1782).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11429 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ