Die Brüder Albert, Hans und Stefan von Stockhausen zur Bramburg bezeugen, daß Kloster Bursfelde [Stadt Münden (Lkr. Göttingen)], Benediktinerordens Mainzer Bistums, in ihrer Feldmark zu Haltmerden [Wüst bei Veckerhagen (Gem. Reinhardshagen, Lkr. Kassel)] vier zehntfreie Hufen (hove), die zu seinem Vorwerk daselbst gehören, getauscht habe. Dieser Klosterbesitz war mit dem der Brüder "vermengt" worden. Durch den Tausch (bute) gelingt es, die versprengten Teile des Klosters im Haltmerdeschen Felde mit dem anderen Klosterbesitz am Kleystere Wort zu vereinigen. Im selben Zug können auch die Brüder ihre Ländereien mit denen jenseits des Dorfs (dorpstede) zusammenlegen, wobei jedoch die Befreiung vom Zehnten allein dem Kloster zusteht. Alle oberhalb des Grabens liegenden und mit Steinen befestigten Ländereien sollen fortan zur Feldmark Haltmerden, also den Brüdern gehören, davon ausgenommen eine Hufe, die deren Vettern Bernd und Lambert von Stockhausen seitens des Klosters Lippoldsberg [Gem. Wahlsburg (Lkr. Kassel)] zusteht. Die Ländereien unterhalb der Feldmark der Brüder sollen dagegen zur Feldmark des Klosters gehören. Abt Hermann, Prior, Propst und Kapitel des Stiftes Corvey stimmen dem zu und kündigen ihre Siegel ebenso an wie die Brüder von Stockhausen. 1469 up frigdach neyst Corporis Christi.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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