Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Herzog Christoph. (Vgl. Nr. 38.)
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.137 Württemberg
Januar - März 1567
Enthält: 1567 Januar. Gesandtschaft des Herzogs Johann Friedrich von Sachsen zum Ritterschaftstage in Schweinfurt. Ereignisse in Preußen. Intervention der deutschen Protestanten bei König Philipp von Spanien für die Niederländer, Beratung der Angelegenheit durch kursächsische, hessische und württembergische Räte auf einem Tage zu Fulda. Allerhand Zeitungen. Schweinejagden. Exekution der Reichsacht gegen Wilhelm v. Grumbach und seinen Receptator Herzog Johann Friedrich von Sachsen. Werbungen in Sachsen. Herzog Christoph hält die Zusammenkunft der Augsburgischen Konfessionsverwandten vor dem Reichstage für notwendig. Kurfürst August von Sachsen belagert Gotha. Der Landgraf übersendet Herzog Christoph eine von Herzog Johann Friedrich von Sachsen geschlagene Münze. Der Herzog befürwortet, den Herzog von Jülich zu den Verhandlungen in Fulda hinzuzuziehen. Reformationsbestrebungen in Maastricht. Merkwürdige Himmelserscheinung. Der Kaiser hat auf dem letzten Reichstage zu Augsburg die Protestanten zur Einigkeit ermahnt. Nr. 2460
Enthält: Februar, März. Allerhand Zeitungen. Belagerung von Gotha
Enthält: die Stände Herzog Johann Friedrichs huldigen seinem Bruder Johann Wilhelm. Die Lage in den Niederlanden und in Frankreich. Der Reichstag zu Regensburg
Enthält: es ist notwendig, daß sich die protestantischen Stände in den Angelegenheiten ihrer Religion vorher einigen. Besuch des Tages zu Fulda. Otto v.d. Malsburg in Diensten des Herzogs Johann Friedrich von Sachsen
Enthält: der Landgraf bittet Herzog Christoph, ihn an den württembergischen Hof zu fordern, um ihn aus dem Kriege herauszuhalten. Zusammenschickung der Räte auf den 28. März nach Köln
Enthält: von dort sollen sie gemäß dem Fuldaer Abschiede als Gesandte nach den Niederlanden gehen. Krankheit des Herzogs von Jülich. Hilfeangebot des Herren v. Villeneuve und des Peter Clar an Herzog Johann Friedrich von Sachsen. Der Kaiser lehnt eine von Kurfürst Friedrich von der Pfalz angeregte gütliche Verhandlung zwischen sich und Herzog Johann Friedrich ab. Zug des Herzogs von Alba in die Niederlande. Ausfertigung der Interzessionsschriften an den Kaiser, den König von Spanien und die Königin von Frankreich sowie der Instruktion an die Statthalterin der Niederlande gemäß dem Fuldaer Abschiede, Ausschluß des Kurfürsten von der Pfalz bei diesem Schritte. Herzog Christoph verbietet den in württembergischen Diensten stehenden hessischen Untertanen Otto v.d. Malsburg, Bernhard v. Viermünden und Arnold v. Uffeln, sich mit Wilhelm v. Grumbach einzulassen. Tag zu Worms in Sachen der Niederländer
Enthält: Absage des Kurfürsten von Sachsen. Werbung des Herrn de la Saleine im Auftrage des Marschalls Vieilleville bei Herzog Christoph über ein Bündnis der deutschen Protestanten mit Frankreich wegen angeblicher Gefahr von Seiten des Kaisers. Herzog Christoph dankt für die Verpflegung seiner Gemahlin in Kassel. Französische Gesandtschaft bei Herzog Christoph. Durchzug des spanischen Kriegsvolkes durch den Oberrheinischen Kreis. Pfalzgraf Wolfgang lehnt ab, sich an der Interzession für die Niederländer zu beteiligen
Enthält: er soll in spanische Dienste getreten sein. Nr. 2460
Enthält: Februar, März. Allerhand Zeitungen. Belagerung von Gotha
Enthält: die Stände Herzog Johann Friedrichs huldigen seinem Bruder Johann Wilhelm. Die Lage in den Niederlanden und in Frankreich. Der Reichstag zu Regensburg
Enthält: es ist notwendig, daß sich die protestantischen Stände in den Angelegenheiten ihrer Religion vorher einigen. Besuch des Tages zu Fulda. Otto v.d. Malsburg in Diensten des Herzogs Johann Friedrich von Sachsen
Enthält: der Landgraf bittet Herzog Christoph, ihn an den württembergischen Hof zu fordern, um ihn aus dem Kriege herauszuhalten. Zusammenschickung der Räte auf den 28. März nach Köln
Enthält: von dort sollen sie gemäß dem Fuldaer Abschiede als Gesandte nach den Niederlanden gehen. Krankheit des Herzogs von Jülich. Hilfeangebot des Herren v. Villeneuve und des Peter Clar an Herzog Johann Friedrich von Sachsen. Der Kaiser lehnt eine von Kurfürst Friedrich von der Pfalz angeregte gütliche Verhandlung zwischen sich und Herzog Johann Friedrich ab. Zug des Herzogs von Alba in die Niederlande. Ausfertigung der Interzessionsschriften an den Kaiser, den König von Spanien und die Königin von Frankreich sowie der Instruktion an die Statthalterin der Niederlande gemäß dem Fuldaer Abschiede, Ausschluß des Kurfürsten von der Pfalz bei diesem Schritte. Herzog Christoph verbietet den in württembergischen Diensten stehenden hessischen Untertanen Otto v.d. Malsburg, Bernhard v. Viermünden und Arnold v. Uffeln, sich mit Wilhelm v. Grumbach einzulassen. Tag zu Worms in Sachen der Niederländer
Enthält: Absage des Kurfürsten von Sachsen. Werbung des Herrn de la Saleine im Auftrage des Marschalls Vieilleville bei Herzog Christoph über ein Bündnis der deutschen Protestanten mit Frankreich wegen angeblicher Gefahr von Seiten des Kaisers. Herzog Christoph dankt für die Verpflegung seiner Gemahlin in Kassel. Französische Gesandtschaft bei Herzog Christoph. Durchzug des spanischen Kriegsvolkes durch den Oberrheinischen Kreis. Pfalzgraf Wolfgang lehnt ab, sich an der Interzession für die Niederländer zu beteiligen
Enthält: er soll in spanische Dienste getreten sein. Nr. 2460
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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10.06.2025, 09:13 MESZ
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