Hermann Geißheimer von Darmstadt, kaiserlicher und am Reichskammergericht immatrikulierter Notar, bekundet, dass vor ihm zu Dieburg in der Ulnersc...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1611-1630
1613 August 28, Dieburg
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann Geißheimer von Darmstadt, kaiserlicher und am Reichskammergericht immatrikulierter Notar, bekundet, dass vor ihm zu Dieburg in der Ulnerschen Behausung in der Ulnergasse die Witwe Anna Ulner v. Dieburg erschienen sei und ihm ihr Testament gleichen Datums (Nr. 2392) zur Bestätigung übergeben habe. Nachdem die sieben Haupt- und Testamentszeugen, nämlich Heinrich Gans v. Otzberg, der kurmainzische Vogt Adam Schmick, die Ratsmitglieder Wigand Haberkorn, Wendel Rücker und Jakob Egler sowie Mathes High, Wirt zur Krone, und Niklas Ackermann, alle zu Dieburg, gesiegelt und unterschrieben haben, sei er diesem Antrag nachgekommen. - Zeugen: Heinrich Neue, kurmainzischer Keller und Ratsältester, und Michael Herzog, Stadtschreiber zu`Dieburg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 222, S. 3-7 - Abschrift eines Notariatsinstruments mit Notarszeichen, Papier
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 222, S. 3-7 - Abschrift eines Notariatsinstruments mit Notarszeichen, Papier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ