A Rep. 256 Berliner Städtische Elektrizitätswerke AG (BEWAG) (Bestand)
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A Rep. 256
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 6 Unternehmen der Wirtschaft >> A 6.3 Berliner Eigenbetriebe
(1884 -) 1900 - 1945 ( - 1956)
Vorwort: A Rep. 256 Berliner Städtische Elektrizitätswerke AG (BEWAG)
1. Firmeninformationen
Die "Städtische Elektrizitätswerke A.G. zu Berlin" wurde am 8. Mai 1884 durch die Deutsche Edison-Gesellschaft gegründet. Ihr Zweck sollte die gewerbsmäßige Ausnutzung des elektrischen Stroms zur Beleuchtung und Kraftübertragung im Weichbild der Stadt in einem Zeitraum von 30 Jahren sein. Die Deutsche Edison-Gesellschaft wurde im Mai 1887 nach einer Kapitalaufstockung in "Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft (AEG)" umbenannt. Im Oktober 1887 übernahm die AEG die Verwaltung der Städtischen Elektrizitätswerke A.G., dabei wurde diese neu organisiert und in "Berliner Elektrizitäts-Werke (BEW)" umbenannt. 1915, nach Ablauf der Vertragsfrist, übernahm die Stadt Berlin die Berliner Elektrizitäts-Werke mit ihren Kraftwerken und Anlagen und nannte sie "Städtische Elektrizitäts-Werke Berlin". Mit der Bildung von Groß-Berlin 1920 mussten die Versorgungsgebiete der Städtischen Elektrizitäts-Werke Berlin und der Märkischen Elektrizitätswerke AG neu abgestimmt werden. 1923 beschloss der Magistrat die Umwandlung seiner Elektrizitätswerke zur Aktiengesellschaft, in die "Berliner Städtischen Elektrizitäts-Werke AG (BEWAG)". 1931 wurde die BEWAG an ein Konsortium von Unternehmen des Reichs (Elektrowerke AG), Preußens (Preußen Elektra) und privater Großunternehmen der Industrie und Banken verkauft, die Stadt verlor die Aktienmehrheit. Durch die Kriegshandlungen wurde u. a. die Stromversorgung unterbrochen, aber nach dem Mai 1945 begann sofort der Wiederaufbau der Kraftwerke und Anlagen.
2. Bestandsinformationen
Die Akten des Bestandes wurden vom VE Energiekombinat Berlin im Jahre 1976 an das Stadtarchiv Berlin übergeben.
Im Jahre 2010 erfolgte die Retrokonversion in Augias 8.1.
Insgesamt umfasst der Bestand 295 [AE] 3,15 [lfm] aus den Jahren 1884 - 1945 (- 1947).
Die Benutzung erfolgt über e-Findbuch und Datenbank.
Vereinzelte Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 256 Berliner Städtische Elektrizitätswerke AG (BEWAG), Nr. ...
3. Verweise
LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtwirtschaftsamt/Stadtbetriebsamt
LAB A Rep. 249 Vereinigte Industrie-Unternehmungen Aktiengesellschaft (Viag)
LAB A Rep. 250-03-07 Elektrowerke AG
4. Literatur
100 Jahre Strom für Berlin. Ein Streifzug durch unsere Geschichte in Wort und Bild 1884-1984, Berlin 1984.
Matschoß, Conrad; Schultze, Erich; Groß, Arnold Theodor: 50 Jahre Berliner Elektrizitätswerke 1884-1934, Berlin 1934.
Selbiger, Horst; Stranz-Gassner, Lieselotte: 75 Jahre Berliner Stromversorgung, Berlin 1959.
Handbuch der Deutschen Wirtschaft, Berlin, Leipzig.- Signatur: Zs 1363.
Berlin, 2010 Ute Strauß
1. Firmeninformationen
Die "Städtische Elektrizitätswerke A.G. zu Berlin" wurde am 8. Mai 1884 durch die Deutsche Edison-Gesellschaft gegründet. Ihr Zweck sollte die gewerbsmäßige Ausnutzung des elektrischen Stroms zur Beleuchtung und Kraftübertragung im Weichbild der Stadt in einem Zeitraum von 30 Jahren sein. Die Deutsche Edison-Gesellschaft wurde im Mai 1887 nach einer Kapitalaufstockung in "Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft (AEG)" umbenannt. Im Oktober 1887 übernahm die AEG die Verwaltung der Städtischen Elektrizitätswerke A.G., dabei wurde diese neu organisiert und in "Berliner Elektrizitäts-Werke (BEW)" umbenannt. 1915, nach Ablauf der Vertragsfrist, übernahm die Stadt Berlin die Berliner Elektrizitäts-Werke mit ihren Kraftwerken und Anlagen und nannte sie "Städtische Elektrizitäts-Werke Berlin". Mit der Bildung von Groß-Berlin 1920 mussten die Versorgungsgebiete der Städtischen Elektrizitäts-Werke Berlin und der Märkischen Elektrizitätswerke AG neu abgestimmt werden. 1923 beschloss der Magistrat die Umwandlung seiner Elektrizitätswerke zur Aktiengesellschaft, in die "Berliner Städtischen Elektrizitäts-Werke AG (BEWAG)". 1931 wurde die BEWAG an ein Konsortium von Unternehmen des Reichs (Elektrowerke AG), Preußens (Preußen Elektra) und privater Großunternehmen der Industrie und Banken verkauft, die Stadt verlor die Aktienmehrheit. Durch die Kriegshandlungen wurde u. a. die Stromversorgung unterbrochen, aber nach dem Mai 1945 begann sofort der Wiederaufbau der Kraftwerke und Anlagen.
2. Bestandsinformationen
Die Akten des Bestandes wurden vom VE Energiekombinat Berlin im Jahre 1976 an das Stadtarchiv Berlin übergeben.
Im Jahre 2010 erfolgte die Retrokonversion in Augias 8.1.
Insgesamt umfasst der Bestand 295 [AE] 3,15 [lfm] aus den Jahren 1884 - 1945 (- 1947).
Die Benutzung erfolgt über e-Findbuch und Datenbank.
Vereinzelte Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 256 Berliner Städtische Elektrizitätswerke AG (BEWAG), Nr. ...
3. Verweise
LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtwirtschaftsamt/Stadtbetriebsamt
LAB A Rep. 249 Vereinigte Industrie-Unternehmungen Aktiengesellschaft (Viag)
LAB A Rep. 250-03-07 Elektrowerke AG
4. Literatur
100 Jahre Strom für Berlin. Ein Streifzug durch unsere Geschichte in Wort und Bild 1884-1984, Berlin 1984.
Matschoß, Conrad; Schultze, Erich; Groß, Arnold Theodor: 50 Jahre Berliner Elektrizitätswerke 1884-1934, Berlin 1934.
Selbiger, Horst; Stranz-Gassner, Lieselotte: 75 Jahre Berliner Stromversorgung, Berlin 1959.
Handbuch der Deutschen Wirtschaft, Berlin, Leipzig.- Signatur: Zs 1363.
Berlin, 2010 Ute Strauß
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtwirtschaftsamt/Stadtbetriebsamt
LAB A Rep. 249 Vereinigte Industrie-Unternehmungen Aktiengesellschaft (Viag)
LAB A Rep. 250-03-07 Elektrowerke AG
LAB A Rep. 249 Vereinigte Industrie-Unternehmungen Aktiengesellschaft (Viag)
LAB A Rep. 250-03-07 Elektrowerke AG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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22.08.2025, 11:21 MESZ