Kaiser Ludwig bestätigt auf Bitte seines Bruders Hugo, seines obersten Pfalznotars, einen Tausch zwischen Hrabanus Maurus, Abt von Fulda, und dem ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 750-900
839 Juli 7
um Arenga, Rekognition und Datierung verkürzte Einzelkopie des 12. Jahrhunderts, Pergament, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: [Fehlt]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Ludwig bestätigt auf Bitte seines Bruders Hugo, seines obersten Pfalznotars, einen Tausch zwischen Hrabanus Maurus, Abt von Fulda, und dem Grafen Poppo, durch welchen mit seiner Genehmigung Abt Hrabanus Maurus aus dem Klosterbesitz elf Bauernstellen mit Leibeigenen in der Villa Dertingen im Gau Waldsassen an das Amtslehen (ad partem sui comitatus) Poppos gibt und dafür aus diesem einen Waldteil innerhalb genannter Grenzen in der Villa Remlingen im Gau und Forst Spessart empfängt. [Ausstellungsort: Kreuznach]. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 431, f. 22a und 100b
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: MGH D LdF Nr. 402; BM2 996; Codex diplomaticus Fuldensis, Nr. 655 [nach Codex Eberhardi ohne Berücksichtigung der Kopie]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Ludwig bestätigt auf Bitte seines Bruders Hugo, seines obersten Pfalznotars, einen Tausch zwischen Hrabanus Maurus, Abt von Fulda, und dem Grafen Poppo, durch welchen mit seiner Genehmigung Abt Hrabanus Maurus aus dem Klosterbesitz elf Bauernstellen mit Leibeigenen in der Villa Dertingen im Gau Waldsassen an das Amtslehen (ad partem sui comitatus) Poppos gibt und dafür aus diesem einen Waldteil innerhalb genannter Grenzen in der Villa Remlingen im Gau und Forst Spessart empfängt. [Ausstellungsort: Kreuznach]. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 431, f. 22a und 100b
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: MGH D LdF Nr. 402; BM2 996; Codex diplomaticus Fuldensis, Nr. 655 [nach Codex Eberhardi ohne Berücksichtigung der Kopie]
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/0839-07-07_1_0_1_1_0_2153_996)
Die Abschriften im Codex Eberhardi bezeichnen Hugo als Abt und Nachfolger von Hrabanus Maurus.
Die Kopie trägt kein Datum, beide Abschriften im Codex Eberhardi [Bd. 1, f. 106v-107r: 'Data nonis Iulii anno Christo propicio XV° imperii Ludowici augusti imperatoris indictione secunda' und Bd. 2, f. 34r-34v: 'Data VIIII Iulii anno Christo propicio XXV imperii domni Hludowici piisim[i] augusti indictione II'] weichen stark von einander ab.
Den Ausstellungsort überliefert nur die zweite Abschrift im Codex Eberhardi.
Die Abschriften im Codex Eberhardi bezeichnen Hugo als Abt und Nachfolger von Hrabanus Maurus.
Die Kopie trägt kein Datum, beide Abschriften im Codex Eberhardi [Bd. 1, f. 106v-107r: 'Data nonis Iulii anno Christo propicio XV° imperii Ludowici augusti imperatoris indictione secunda' und Bd. 2, f. 34r-34v: 'Data VIIII Iulii anno Christo propicio XXV imperii domni Hludowici piisim[i] augusti indictione II'] weichen stark von einander ab.
Den Ausstellungsort überliefert nur die zweite Abschrift im Codex Eberhardi.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] (Bestand)
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Namensnennung 4.0 International