Kopiar
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AA 0407, 1
Msc. B 131 a
AA 0407 Marienthal, Rep. u. Hs.
Marienthal, Rep. u. Hs. >> 1. Rep. u. Hs.
[1507-]
Enthaeltvermerke: Enthält: Verschiedene, zu einem Codex vereinigte Bestandteile, nämlich: 1) S. 1-134 (alter Zählung I-CXXIIII, letztere doppelt gezählt, wofür die folgende Seite ohne Zählung), enthält Urkunden aus der Zeit bis 1511 - 2) Lücke, entstanden durch zwei herausgerissene Blätter ? - 3) Einschiebung von 7 Blättern, S. 135-141; S. 138 mit XXIIII verzeichnet, enthaltend einige bis 1576 gehende Urkunden, die Höfe Freihaus und Bauhaus bei Stemmingholt betreffend, anscheinend erst in späteren Jahren geschrieben und eingeschoben - 4) Fortsetzung von S. 142 bis einschließlich 227 (CXXV-CCIIII) - 5) eine ungezählte Seite - 6) von 228-234 (CCV bis CCXI) sind die Abschriften durcheinander geraten - 7) Fortsetzung, dann zwischen 342 und 343 (CCCXVII-CCCXXII) Lücke durch Herausreißen der Blätter, wie schon der 1636/37 fungierende Prior Aug. Ulrici dort bemerkt - 8) Fortsetzung, dann S. 418-440 Register nach den Orten, an welchen die Besitzungen des Klosters gelegen waren, geordnet; hierauf - 9) nochmals Abschriften, bis 1526 gehend, nebst Randbemerkungen und Zusätzen
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Papierhandschrift, Klein-Folio, aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts - Schreiber der Handschrift ist der Konventuale Goswin Averhage [Overhagen], nicht Averbadte, wie der von Lacomblet herrührende Titel der Handschrift besagt, gebürtig aus Borken, wo 1504 die Brüder Goswin und Gerhard Averhagen genannt werden (s. Urkunden Nr. 257, 278). Goswin Averhagen wird in den Urkunden des Klosters sehr oft genannt, so als Küster, 1513-1522 (s. Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 337, 341’; Urkunde Nr. 270 usw.), als Prokurator, 1522 (s. Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 233), Subprior, 1523-1526 (s. Urkunden Nr. 275, 277, 278; Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 448); außerdem war er, wie er häufig in den den Urkundenabschriften beigefügten Beglaubigungen angibt, ”clericus monasteriensis et notarius imperialis“ (vgl. Urkunde Nr. 277 sowie die Notiz unter Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 428’). Im Jahr 1526 wird er zum letzten Mal genannt; in den späteren Urkunden fehlt sein Name unter denen der Konventualen. Goswin Averhagen fertigte das Kopiar in Folge des Auftrages, welchen der Prior Heinrich Mumme ihm im Jahr 1507 erteilt hatte (vgl. Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 428’ / CCCCXIII). Seine Abschriften sind nicht immer zuverlässig, namentlich in den Orts- und Personennamen finden sich öfter Schreib- und Lesefehler.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:29 MESZ
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