Ursul Mötzi von Geiselharz, Ehefrau des Jos Jutz, bekennt, daß Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten, ihr und ihren Kindern die Hälfte am Gut zu Geiselharz verliehen hat, das bisher ihr Oheim Peter Koler innehatte. Die Ausstellerin wird den Halbteil in gutem Zustand halten und zu Martini Zinsen und Hubgeld gemäß dem klösterlichen Rödel entrichten. Der Ehemann erklärt, keinen Anteil am Lehen zu haben. Peter Koler gibt die Hälfte auf.
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Ursul Mötzi von Geiselharz, Ehefrau des Jos Jutz, bekennt, daß Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten, ihr und ihren Kindern die Hälfte am Gut zu Geiselharz verliehen hat, das bisher ihr Oheim Peter Koler innehatte. Die Ausstellerin wird den Halbteil in gutem Zustand halten und zu Martini Zinsen und Hubgeld gemäß dem klösterlichen Rödel entrichten. Der Ehemann erklärt, keinen Anteil am Lehen zu haben. Peter Koler gibt die Hälfte auf.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 247
fasc. 079 n. 01
B 522 II U 0161
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1439 Februar 9 (uff den nächsten mentag nach Unser lieben Frowen tag zu der liechtmeß)
19 x 29,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Ursul Mötzi von Geiselharz, Ehefrau des Jos Jutz
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten
Siegler: Oswald Tod, Ammann zu Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten
Siegler: Oswald Tod, Ammann zu Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Jutz, Jos
Jutz, Ursul
Koler, Peter
Mötzi, Ursul
Tod, Oswald, Ammann
Altdorf = Weingarten RV; Ammann
Geiselharz : Amtzell RV
Geiselharz : Amtzell RV; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:32 MEZ
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