Wolfshagen - Schloss
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N20-0410
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
keine Datierung
Enthält: - Schloss Wolfshagen (13 km NO von Perleberg) Zweigeschossige Zweiflügelanlage in 7 Achsen des Hauptrakts im Stil des Spätbarock von 1786/87 mit Mansardendach und Gauben mit Schweifgiebel. Gebäudeecken und Portal von Lisenen gegliedert. Über dem Portal ein barocker Segmentgiebel mit Uhr und Glocke. Um 1920 noch mit Portikus und Balkon. Vorgängerbauten gehen auf eine alte Wasserburg von etwa 1200 zurück. Besitz der Familie Gans Edle Herren von Putlitz, die hier von 1701 bis 1945 ihre vielseitigen Besitzungen ständig erweiterten. Dazu gehörten die Güter Groß Pankow, Laaske, Retzin und Putlitz. Die Familie kam bereits 1147 während des Wendenkreuzzuges mit Albrecht dem Bären aus der Altmark in die Prignitz. Zur DDR-Zeit war das Schloss Schule. Die alte Fachwerkkirche von 1572 wurde 1982 abgerissen. Im Westflügel des Schlosses entstand jetzt eine Ersatzkapelle in der Grabplatten und Wappen der Familie Gans eingefügt wurden. Das Schloss wurde von 1998-2002 mit Unterstützung des Augenarztes Prof. Dr. von Barsewisch, einem Nachfahren der Edlen Herren von Putlitz, aufwändig als museale Einrichtung restauriert. Im Umfeld fließt die Stepenitz mit dem Mühlengraben zur noch vorhandenen Alten Wassermühle. Der Park ist nur noch in Resten vorhanden. Bild 4: Wolfshagen um 1857 Bild 5: Schloss Wolfshagen um 1920 Bild 7: Treppe zum Obergeschoss Bild 8: Porzelansammlung mit hinderten wertvoller Stück aus Meißner, Berliner und Chinesischer Manufaktur Bild 9: grüne Kaminstube mit Schrank Bild 10: Alte Wassermühle an der Stepenitz. Zu ihr führt ein Mühlengraben unter der Straße hindurch, der auch die Gartenfront zum Schloss Wolfshagen abgrenzt.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: Bild 1+3
Fototyp: Abzug fbg. Postkarte
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: Bild 1+3
Fototyp: Abzug fbg. Postkarte
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ