Kläger: Joachim und Peter Beckmann, für sich und ihren Schwager Georg Hartmann, als Erben des Lukas Beckmann, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Johann Biermann, Prokurator der Gläubiger des Lukas Beckmann (Kläger) und als Nebenbeklagte die Gläubiger in Lübeck und Salzwedel (später Hauptbeklagter) sowie der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1589) mandati executorialis; Eidesleistung der Kläger über die Höhe des empfangenen Erbes in einem Prozess zwischen den Erben und den Gläubigern des Lukas Beckmann um eine Forderung von 1624 Mark lübisch
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Kläger: Joachim und Peter Beckmann, für sich und ihren Schwager Georg Hartmann, als Erben des Lukas Beckmann, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Johann Biermann, Prokurator der Gläubiger des Lukas Beckmann (Kläger) und als Nebenbeklagte die Gläubiger in Lübeck und Salzwedel (später Hauptbeklagter) sowie der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1589) mandati executorialis; Eidesleistung der Kläger über die Höhe des empfangenen Erbes in einem Prozess zwischen den Erben und den Gläubigern des Lukas Beckmann um eine Forderung von 1624 Mark lübisch
211-2_B 25
B 2162
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1568-1593
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Martin R(e)ichards (1568), Dr. Christoph Reiffstock (1570), Lt. Jakob Erhardt (1588). Prokurator der nebenbeklagten Gläubiger: Lt. Philipp Seyblin (Sibelingen) (1570-1576). Prokurator des Rats: Dr. Johann Gödelmann.- Instanzen: 1. Obergericht 1567-1568. 2. Reichskammergericht 1568-1593.- Darin: Aufstellungen über das Vermögen des Lukas Beckmann (Rentenbriefe, Bürgschaften, Quittungen u.a.)
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11043 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ