Melchior von Swalbach überlässt dem Grafen Ludwig von Nassau-Saarbrücken seinen Anteil und Gerechtigkeit von Wald. Strütgen, am Wehrholz bei Odersbach gelegen, gegen den ihm und seinem Hofmann zu Weilburg ferner noch zustehenden Viehtrieb darin sowie die für ihn und seine in gerader Linie von ihm und seiner Frau Magdalena (oder im Fall des Todes derselben von einer 2. Ehefrau) abstammenden Söhne solange und sofern sie einen Burgsitz zu Giessen haben werden, bestehen sollende Gerechtigkeit, Ur- und Unholz aus den Forsten des Amtes Gleiberg nach Giessen holen zu dürfen.
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Melchior von Swalbach überlässt dem Grafen Ludwig von Nassau-Saarbrücken seinen Anteil und Gerechtigkeit von Wald. Strütgen, am Wehrholz bei Odersbach gelegen, gegen den ihm und seinem Hofmann zu Weilburg ferner noch zustehenden Viehtrieb darin sowie die für ihn und seine in gerader Linie von ihm und seiner Frau Magdalena (oder im Fall des Todes derselben von einer 2. Ehefrau) abstammenden Söhne solange und sofern sie einen Burgsitz zu Giessen haben werden, bestehen sollende Gerechtigkeit, Ur- und Unholz aus den Forsten des Amtes Gleiberg nach Giessen holen zu dürfen.
160, U 37
160 Nassau-Weilburg: Amt Weilburg
Nassau-Weilburg: Amt Weilburg >> 1 Urkunden >> 6 1500 bis 1549
1510 Dezember 11
Original, Pergament, Siegel des Ausstellers
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1510 Samstag nach Conceptio Mariae
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ