44/121,1 [Nr. 40]: 1615 Mai 10 Verkauf einer Behausung in der Neckarhalde durch Anthonius Schweickher, ehem. Geistl. Verwalter zu Tübingen, und Dr. iur. David Heckemajer, HgAdv., und M. Georg Ottho, HgAdv., als Pfleger seiner Kinder an Dr. iur. Thomas Lausius, Professor am Neuen Collegium
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
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1615
Enthält: Verkäufer: Die Kinder des Anthonius Schweickher und seiner verst. Ehefrau Blandina geb. Andreae durcb ihre Vormünder, Anthonius Scbweickher, ehemaliger geistlicher Verwalter zu Tübingen, Dr. iur. David Heckhmajer und Mag. Georg Ottho, beide Hofgericbtsadvokaten und Univ.- Verw.; Käufer: Dr. iur. Thomas Lansius, Prof. am fürstl. Collegium, Scbwager der Verkäufer; Kaufobjekt: Bebausung; Lage: In der Neckarhalde "zwischen den Häusern des Prof. Dr. iur. Johann Harpprecht und Jonas Gaus, Hühnervogt, gelegen, vorne auf die gemeine Gasse und hinten auf die Stadtmauer stoßend"; Lasten: 10 ß Zins in den Spital, 10 ß in die Kellerei Tübingen; Kaufpreis: 2 030 fl; Zahlungsweise: 830 fl auf Weihnachten 1605 (!) empfangen; 1 200 fl nacb und nach zur Verzinsung, bereits bezahlt.
Akte
Lansius, Thomas (1577-1657)
Ottho, Georg (gest. 1621)
Schweickhardt, Anthonius (gest. 1620)
Kaufbriefe, Fasz. I/II: Nr. 1-67
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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- Kaufbriefe, Fasz. I/II: Nr. 1-67 (Archivale)