Magistratsakten mit Ratsprotokollen
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Hist. Arch. (I), I-RP-19
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 03 Bürgermeister und Rat: Ratsprotokolle und Bürgermeisterweisungen
(1797), April - Juni 1798
Enthält: Einschränkungen der Fruchteinfuhr aus dem Linksrheinischen und Verbot der Ausfuhr über die Demarkationslinie (Bl. 12, 40); Ladung der "zur Industrie gehörigen Bürger" aufs Rathaus wegen neuer Kontributionsforderungen (Bl. 41f, 47f); Schlägerei zwischen dem Bedienten des Stadtkommandanten Obrist Schreiner und drei Solingern (Bl. 55-78, 96f); Aufnahme des Schuhmachergesellen Johann Böhmer als Meister in die Solinger Schuhmacherzunft (Bl. 83-95, s. auch I-RP-20 Bl. 11-13); Straße von Elberfeld nach Ronsdorf und Cronenberg (Bl. 128-131); Verteilung der Kriegslasten zwischen Ver- und Anpächtern (Bl. 138ff), Fourage, Deputierte, Verteilung der Quartiere auf die Solinger Umgegend, Zahlung der Tafelgelder nach Dekaden (Marschkommissar Kühlwetter), Proteste gegen Klassifikation (Bl. 184ff); Umschreibung des städtischen Schoss(=Grund-)buches (Bl. 222ff)
Archivale
Darin: Beschwerde der Kirchspiele Solingen, Wald und Sonnborn gegen Kirchspiel Hilden wegen ungerechter Lasten, April 1796 (Bl. 13f); Ratsprotokolle, 16. und 17. Januar 1797 (Bl. 203-206)
Böhmer, Johann
Cronenberg
Elberfeld
Hilden
Ronsdorf
Solingen
Sonnborn
Wald
Handel
Handwerk - Schumacher
Kriminalität
Militär
Zunft - Schumacher
Schumacher
Rat
Straßenbau
Einquartierung
Kriegskosten
Fourage
Kirchspiel Solingen
Kirchspiel Wald
Magistrat
Kontribution
Krieg, Napoleonischer
Krieg, Revolutions-
Kirchspiel Hilden
Embargo
Stadtkommandant
Unruhe
Schlägerei
Kirchspiel Sonnborn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ