Von Wilhelm Christian von Schönburg zu Schwarzenbach verweigerte Wiederauflassung des halben Lehns über die Herrschaft Stein sowie die verweigerte Anerkennung älterer und neuerer Vergleiche
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30593 Herrschaft Waldenburg, Nr. 0190 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: A. 23.- II./FF.III.1
30593 Herrschaft Waldenburg
30593 Herrschaft Waldenburg >> 01. Hofkanzlei, Kanzlei und Domanialkanzlei Waldenburg [und Vorgänger] >> 01.02 Persönliche Rechte und Verhältnisse der fürstlichen Linie und besonders der Waldenburger Linie >> 01.02.12 Lehnsangelegenheiten
(1702, 1736 - 1748) 1750 - 1753, nach 1754
Enthält u. a.: Erbvertrag vom 1. Juni 1702 (Extrakt).- Nebenrezess vom 16. Juni 1702 (Extrakt).- Rezess zwischen den Söhnen von Ludwig Friedrich von Schönburg, Albrecht Carl Friedrich und Wilhelm Christian, vom 27. Sept. 1736.- Teilungsrezess zwischen Albert Carl Friedrich und Wilhelm Christian von Schönburg vom 26. April 1748.- Rechtsgutachten der Juristenfakultäten Leipzig und Wittenberg von 1752.- Verzeichnis der väterlichen und mütterlichen Erbschaft, welche Albrecht Carl Friedrich und Wilhelm Christian von Schönburg erhalten haben, nach 1754.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:28 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 06. Herrschaften (Tektonik)
- 06.01 Landes- und Rezessherrschaften (Tektonik)
- Herrschaft Waldenburg (Bestand)
- 01. Hofkanzlei, Kanzlei und Domanialkanzlei Waldenburg [und Vorgänger] (Gliederung)
- 01.02 Persönliche Rechte und Verhältnisse der fürstlichen Linie und besonders der Waldenburger Linie (Gliederung)
- 01.02.12 Lehnsangelegenheiten (Gliederung)