Georg Hochspach, Bürger und Einwohner zu Veringendorf, verkauft, an den Fürsten Maximilian zu Hohenzollern, Grafen zu Sigmaringen und Veringen, Herrn zu Haigerloch und Wehrstein, des heiligen römischen Reiches Erbkämmerer etc., wegen eines zwischen dem Fürsten und der Stadt Sigmaringen unter dem gestrigen Datum aufgerichteten Vergleichs und einer Abteilung der Spitaleinkünfte für 11 Gulden 45 Kreuzer Hauptgut Landeswährung, deren Empfang er bestätigt, 35 Kreuzer 2 Heller jährlichen Zinses, zahlbar auf Thomas apostolus ab 1687 aus seinem halben Mannsmahd Wiesen in der Bickher (Anlieger: Johannes Stöckhle; Hans Dobler; Jakob Walz; Hans Blueme, Schultheiß), woraus nur der gewöhnliche Zehnt und andere herrschaftliche und bürgerliche Beschwerden sowie dem gemeinen Dorf jährlich 5 Kreuzer Heuzins gehen. Der Aussteller setzt das halbe Mannsmahd als Unterpfand ein. Ablösung des Zinses ist bei vierteljährlicher Kündigung vor dem Zinstermin möglich
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Georg Hochspach, Bürger und Einwohner zu Veringendorf, verkauft, an den Fürsten Maximilian zu Hohenzollern, Grafen zu Sigmaringen und Veringen, Herrn zu Haigerloch und Wehrstein, des heiligen römischen Reiches Erbkämmerer etc., wegen eines zwischen dem Fürsten und der Stadt Sigmaringen unter dem gestrigen Datum aufgerichteten Vergleichs und einer Abteilung der Spitaleinkünfte für 11 Gulden 45 Kreuzer Hauptgut Landeswährung, deren Empfang er bestätigt, 35 Kreuzer 2 Heller jährlichen Zinses, zahlbar auf Thomas apostolus ab 1687 aus seinem halben Mannsmahd Wiesen in der Bickher (Anlieger: Johannes Stöckhle; Hans Dobler; Jakob Walz; Hans Blueme, Schultheiß), woraus nur der gewöhnliche Zehnt und andere herrschaftliche und bürgerliche Beschwerden sowie dem gemeinen Dorf jährlich 5 Kreuzer Heuzins gehen. Der Aussteller setzt das halbe Mannsmahd als Unterpfand ein. Ablösung des Zinses ist bei vierteljährlicher Kündigung vor dem Zinstermin möglich
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 242
Repert. XVI, Bp Nr. 113, Kasten B, Fach 35
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1686 Dezember 22
Urkunden
Ausstellungsort: Sigmaringen
Siegler: Johann Kürsinger, Lizentiat beider Rechte
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke
Vermerke: 2 Blatt
Siegler: Johann Kürsinger, Lizentiat beider Rechte
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke
Vermerke: 2 Blatt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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03.04.2025, 13:41 MESZ
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