Der Spengler und Ulmer Bürger Johann Braitinger verkauft der Pfarrkirchenbaupflege in Ulm und ihren Verwaltern, den Ratsherren Johann Meßlin, Johann Schuhlin und Johann Müller, einen jährlichen Zins von 1,5 rheinischen Gulden Ulmer Stadtwährung. Dieser gefällt von seinem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm in der Cantorsgasse [heute Herrenkellergasse] zwischen den Häusern des Schuhflickers ("altbusser") Jakob Bibrach und des Ludwig Braitinger. Haus und Hofstatt setzt er den Pfarrkirchenbaupflegern als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses ein. Dafür hat er von den Käufern 30 rheinische Gulden erhalten. Der Verkäufer behält sich allerdings für sich und seine Erben das Recht vor, diesen Zins wieder abzulösen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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