Entnazifizierung im Kreis Annaberg - Durchführung des Befehls 201 (A - M)
Vollständigen Titel anzeigen
30401 Kreistag / Kreisrat Annaberg, Nr. 817 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
30401 Kreistag / Kreisrat Annaberg
30401 Kreistag / Kreisrat Annaberg >> 05. Entnazifizierung und Vermögenssequestrierung >> 05.10 Entnazifizierung >> 05.10.11 Entnazifizierungskommissionen
1948 - 1949
Enthält u. a.: Aufstellung über entlassene und umbesetzte Personen.- Kontrolle der Beschlussdurchführungen gemäß Befehl 201.- Einsprüche.- Entzug der Gewerbeerlaubnis von: Paul Bach, Cranzahl.- Felix Barthel, Gelenau.- Oskar Beyer, Thum.- Camillo Beyreuther, Inh. der Fa. Langer & Beyreuther, Cranzahl.- Wilhelm Bruns sen., Königswalde.- Adolf Dieck, Annaberg-Buchholz.- Elsa Dreher / Otto Dreher, Annaberg.- Walter Engewald, Mildenau.- Arthur und Elise Fischer, Annaberg-Buchholz.- Willy Fuchs, Annaberg-Buchholz.- Hermann Gropp, Oberwiesenthal.- Max Georgi, Crottendorf.- Herbert Haustein, Annaberg.- Richard Krauße, Geyer.- Otto Heidenfelder, Ehrenfriedersdorf.- Otto Bernhardt, Ehrenfriedersdorf.- Robert Klapper, Geyer.- Fritz Köhler, Geyer.- Bernhard Kreher, Annaberg.- Willy Lehnhardt, Bärenstein.- Ablehnung der Genehmigung zur Benutzung des Stadtarchivs Annaberg durch den Heimatforscher Kurt Langer, Studienrat a. D., Annaberg-Buchholz vom Febr. 1949.- Anfragen zur Überprüfung der Lichtspieltheater-Inhaber.- Geschäftsübernahmen durch Familienangehörige.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:32 MEZ