Kartause Grünau - Urkunden (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Freudenbergisches Archiv >> Selekte und Sammlungen >> Urkunden
1284-1729
Vorbemerkung: Das Repertorium der Grünauer Urkunden von 1907 wurde 2005/6 am Staatsarchiv Wertheim digitalisiert, ohne eine Überprüfung der Regesten anhand der Originale vorzunehmen. Lediglich die Ortsnamen wurden der heutigen Schreibweise angepasst. Laut Revisionsvermerken im alten Findbuch umfasste der Bestand 1977 228 Urkunden und 1995 225 Urkunden. 1995 wurden die Urkunden neu verpackt und mit den heutigen Signaturen versehen. Das alte Findbuch war gegliedert nach "Generalia" (nicht mehr als 16 Nummern) und "Localia". Letztere enthielten vor allem Nachweise von Gütern, Gülten, Zehnten und Verpachtungen, geordnet nach Orten. Da die digitale Version rein chronologisch geordnet ist und diese Systematik nicht mehr enthält, seien die Orte hier kurz aufgeführt: Altfeld, Aschaffenburg, (Ober-) Altenbuch, Bestenheid, Böttigheim, Dietenhan, Eichel, Euerhausen, Gerlachsheim, Gissigheim, Großrinderfeld, Hasloch und Hasselberg, Hochhausen, Höhefeld, Hohenstadt, Holzkirchhausen, Impfingen, Immenthal, Kembach, Kreuzwertheim, Lindelbach, Nassig, Niklashausen, Oberpleichfeld, Oberwittbach, Oberwittighausen, Pülfringen, Sachsenhausen, Schollbrunn, Sonderriet, Uissigheim, Urphar, Unterpleichfeld, Unterwittighausen, Werbach und Würzburg. Der Aktenbestand der Kartause Grünau findet sich mit einer historischen Einleitung und Literaturhinweisen als Bestand Rep. 73 im Freudenbergischen Archiv. Ein weiterer Provenienzbestand Grünauer Urkunden liegt im Gemeinschaftlichen Archiv (StAWt-G Rep. 18, Lade XXV-XXVI). Bronnbach/Wertheim, Februar 2006 Dr. Robert Meier
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ