Hugo Kahn, Reißzeugfabrikant (Bestand)
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E 1/2213
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 1 - Genealogische Papiere und kleinere Erwerbungen >> E 1/2213 - Hugo Kahn
Anlässlich der Ausstellungseröffnung "Die Kahns aus Memmelsdorf in Unterfranken" am 27.06.2010 wurden vom Enkel des jüdischen Reißzeugfabrikanten Hugo Kahn (1895-1980) zwei originale Typoskripte deutsch bzw. holländisch geschrieben, übergeben, die im Stadtarchiv Nürnberg gescannt wurden. Die Ausstellung wurde von Almuth David und Doris Barth/ Geschichtswerkstatt München-Pasing konzipiert, die auch den Kontakt zu Manfred Kahn herstellten.Die Memoiren sind wichtige Selbstzeugnisse seines Großvaters, daher befinden sich die Originale weiterhin beim Enkel. Die Kopien stehen der Forschung uneingeschränkt zur Verfügung.Inhalt siehe Vorwort zu E 1/2213.Der Bestand enthält Kopien der Typoskripte von 1974 (deutsch, E 1/2213 Nr. 1) sowie der holländischen Vorlage von 1945 (E 1/2213 Nr. 2) und einiger für Norica 11 verwendeter digital vorhandener Fotos aus der Sammlung Kahn (E 1/2213 Nr. 3).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ