Korrespondenz von Julius Petersen an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.256
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1916-1928
Frankfurt a. M., den 22.11.1916: P. kann leider das Exemplar der "Literaturgeschichte als Wissenschaft", das er noch zu haben glaubte, nicht wiederfinden; sollte es noch auftauchen, schicke er es Enders zu. Er weiß jedoch: "Sehr bedeutend sind die Änderungen jedenfalls nicht; soviel ich mich erinnere, beziehen sie sich hauptsächlich auf den 1. Teil, für dessen frdl. Besprechung ich Ihnen noch Dank schulde."
Utting, den 31.8.1919: P. bedankt sich für die Zusendung des Homunkulus-Aufsatzes. "Ich stimme ihrer Ablehnung der Alsbergschen Hypothese durchaus zu; die Beziehungen zu Friedr. Schlegel bringen manches interessante; im Übrigen behält für mich die Erklärung von Wilh. Hertz, auf die Sie nicht eingehen, doch manches Verlockende." P. hofft, dass Enders glücklich aus Dorpat zurückgekehrt sei; ein "trauriges Ende so schöner Hoffnungen".
Berlin, den 2.7.1923: Es fehlt nur noch Enders Manuskript für die "neuen Jahresberichte. (...) Jede weitere Verzögerung der Drucklegung kostet Millionen u. stellt das ganze Unternehmen in Frage." P. bittet dringend um den Beitrag oder um stichwortartige Angaben, so dass er daraus einen "Notbericht" zusammenstellen könne."
o. O., den 11.5.1928: P. konnte auf einer Reise seine Post nicht nachgesandt werden. Daher erreichte ihn das Schreiben, in dem er auf die Adele Gerhard-Festschrift aufmerksam gemacht worden sei, erst nach Ablauf der Ablieferungsfrist. Er werde Frau Gerhard nun persönlich gratulieren.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
Utting, den 31.8.1919: P. bedankt sich für die Zusendung des Homunkulus-Aufsatzes. "Ich stimme ihrer Ablehnung der Alsbergschen Hypothese durchaus zu; die Beziehungen zu Friedr. Schlegel bringen manches interessante; im Übrigen behält für mich die Erklärung von Wilh. Hertz, auf die Sie nicht eingehen, doch manches Verlockende." P. hofft, dass Enders glücklich aus Dorpat zurückgekehrt sei; ein "trauriges Ende so schöner Hoffnungen".
Berlin, den 2.7.1923: Es fehlt nur noch Enders Manuskript für die "neuen Jahresberichte. (...) Jede weitere Verzögerung der Drucklegung kostet Millionen u. stellt das ganze Unternehmen in Frage." P. bittet dringend um den Beitrag oder um stichwortartige Angaben, so dass er daraus einen "Notbericht" zusammenstellen könne."
o. O., den 11.5.1928: P. konnte auf einer Reise seine Post nicht nachgesandt werden. Daher erreichte ihn das Schreiben, in dem er auf die Adele Gerhard-Festschrift aufmerksam gemacht worden sei, erst nach Ablauf der Ablieferungsfrist. Er werde Frau Gerhard nun persönlich gratulieren.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
2 eigenhändige Postkarten mit Unterschrift ; 1 eigenhändiger Brief mit Unterschrift ; 1 maschinenschriftlicher Brief mit eigenhändiger Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Frankfurt a. M. - Absendeort
Utting - Absendeort
Berlin - Absendeort
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.11.2025, 11:59 AM CET