Der Knappe Bertram Pogwisch leistet Bürgschaft für Benedikt Pogwisch, Hartwig Schinkel und Klaus und Peter von Ahlefeldt, Söhne des Benedikt von Ahlefeldt, wegen einer an das Kloster Bordesholm zu entrichtenden Schuld von 300 Mark Lübsch nebst 21 Mark jährlichen Zins aus den Erträgen des Dorfes und Gutes Schwastrum. d.d. 1470, in den achte dagen sunte Mertens.
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Der Knappe Bertram Pogwisch leistet Bürgschaft für Benedikt Pogwisch, Hartwig Schinkel und Klaus und Peter von Ahlefeldt, Söhne des Benedikt von Ahlefeldt, wegen einer an das Kloster Bordesholm zu entrichtenden Schuld von 300 Mark Lübsch nebst 21 Mark jährlichen Zins aus den Erträgen des Dorfes und Gutes Schwastrum. d.d. 1470, in den achte dagen sunte Mertens.
LASH, Urk.-Abt. 116 Nr. 162
Urk.-Abt. 116 Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm: Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm
Urk.-Abt. 116 Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm: Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm >> 1 Urkunden
1470
Enthält: Ausfertigung, Pergament, deutsch, vier Siegel
Verzeichnung
1470 November 18
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:54 MEZ