Irmgard von Sohns (Ermergard van Solmisse), Äbtissin von Neuenheerse (Heerze), bekundet, daß Otto von Hoya (Hoye), Bischof zu Münster, ihrem Vater, dem Edelherrn Heinrich von Solms, das Schloß Ottenstein (Ottensteyne), von dem aus dem Stift Münster großer Schaden zugefügt worden ist, sowie die gleichnamige Stadt abgenommen hat laut Urkunde von 1408 Juli 26 (die teilweise inseriert folgt; vgl. die vorige Nr.). Irmgard verzichtet nunmehr auf alles Recht an Schloß und Stadt Ottenstein sowie an den in der erwähnten Urkunde genannten Gerichten, Leuten, Gütern, Zehnten und Erben und trägt sie Bischof Otto von Münster und seinem Stift auf. Die Stätte, auf der früher Ovelgönne (Ovelgunne) (bei Schöppingen) lag, darf nicht wieder befestigt werden. Siegelankündigung der Ausstellerin und des Bernd Kerkerinck, Richters des Bischofs Otto in Münster, vor dem obiger Verzicht geleistet worden ist. Koernoten: Hermann von Wüllen (Wullen) und Friedrich von Senden. Zeugen: Junker Wilhelm, Herr zu Bronckhorst (Brunchorst), Gieselbert van Netelhorst, Arnd Sticke van Lechtenhorst, Lambert van der Hove, Herr Bernd Valke, Domscholaster, Herr Alhard van Driel (Drilen), Domküster, Domkanoniker zu Münster, Hermann von Keppel (Ceppele), Heinrich Valke und Hermann Schenking (Schenkinck), Knappen, Johann Bischoping (Bisscopink), Johann Droste, Bürgermeister zu Münster, Helmich Blome, Bürgermeister, und Johann Wulffardes, Ratmann zu Coesfeld (Cosfelde). die beati Alexii confessoris, que fuit decima septima dies mensis julii

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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