Kriegsgefangenenlager Schömberg und Dormettingen
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/4 T 4 Nr. 2237
Paket Nr. 464
9318.5 (425)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/4 T 4 Landratsamt Balingen
Landratsamt Balingen >> Rechtspflege, Heeresangelegenheiten, Statistik, Besatzungsangelegenheiten, Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus >> Heeresangelegenheiten >> Deutsche Kriegsgefangene, Kriegsvermisste, Suchdienst, Heimkehrerbetreuung
1945-1947
Enthält u.a.: Allgemeines und wenige Einzelfälle; Verpflegung und Heilbehandlung der deutschen Kriegsgefangenen; Versorgung und Instandsetzung der Kriegsgefangenenlager; Abführung von Schutt und Latrine aus dem Kriegsgefangenenlager Schömberg; Liste über bis zum 03.10.1945 gesammelte und abgelieferte "Liebesgaben"; Ergebnisliste über die Sammlung des Roten Kreuzes für deutsche Soldaten in Frommern und Stockenhausen am 23.09.1945; Ergebnisliste bei der Sammlung für die deutschen Kriegsgefangenen im Lager Schömberg am 16.09.1945
Archivale
Dormettingen BL; Kriegsgefangenenlager
Frommern, Balingen BL
Schömberg BL; Kriegsgefangenenlager
Stockenhausen, Balingen BL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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