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Verkauf einer Rente von 225 Rtlr an Heinrich Monschaw für 4500 Rtlr. zum Ankauf des Gutes Costen
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0-2-1 Urkunden A(alter Sammlungsbestand), durch Ankäufe noch fortgeführt, 0-2-1-26.0000
0-2-1 Urkunden A(alter Sammlungsbestand), durch Ankäufe noch fortgeführt Urkunden A(alter Sammlungsbestand), durch Ankäufe noch fortgeführt
Urkunden A(alter Sammlungsbestand), durch Ankäufe noch fortgeführt
30.03.1741-01.04.1741
Regest: Der Pater Hermann Willems, der Unterpater Alexius Stegman und die Brüder Petrus Mettmann, Anton Klump, Johannes Pütz, Augustin Rottes, Joseph Grünenbaum, Quirin Lemtzholtz des Alexianerklosters zu Neuß verkaufen dem kaiserlichen Rat und Amtmann zu Kerpen und Lommersum Heinrich Monschaw und dessen Gattin Elisabeth Helmans eine jährlich zu Köln am 23.03. fällige Rente von 225 Rtlr. für 4500 Rtlr., die sie zum Ankauf des Gutes Costen (Haus, Hof, Stallungen, ca. 160 Morgen Ackerland, 18 Morgen Benden, 60 Morgen Büsche, Weiher, Baumgarten, eine Mahlmühle, Kalkofen und Fischerei) im Amt Mettmann gebraucht haben und verpfänden dafür ihrem Hof Weißenberg bei Neuß, 28 Morgen Länderei im Neußerfeld, ein Haus und 12 Morgen dabei und einen mit einer Mauer umgebenen Garten und Baumgarten bei ihrem Kloster. Unterschriften der Brüder (Namensstempel des schreibunkundigen Paters) und des Severinus Menger Prior der Augustinereremiten zu Köln als apostolischem Kommissar.
Siegelkommentar: 2) Oval, stehender Bischof im Ornat, ein Herz in der Linken vor der Brust, in der Rechten Pedum haltend, im Felde Ranken und Buchstaben: (oben) Z - B, (unten) I - N 3) Vollwappen, im Schild facettiertes Andreaskreuz, überlegt von pfahlweise stehendem Pfeil, auf dem gekrönten Helm wachsender Mann mit Pfeil in der Rechten. Umschrift: +S: I: H: I: Sybenius I:V:D - Praefectus. Novesiensis 4) Schild mit hochstehendem Kreuz, darüber wachsend der nimbierte hl. Petrus mit Schlüssel und Buch. Umschrift: U. Sigill. Scabinale - Novesiense. A[nn]o 1647 5) Im verzierten Dreipaß Dreiecksschild, darin zwei geschrägte Schlüssel, die Bärte nach oben und außen. Umschrift (in Minuskeln): sigillum - scalinorum - in - lynne
Original Pergament. Das aufgedrückte Siegel des Fr. Severinus Meyner (roter Siegellack) fast vollständig zerstört. Anhängend 4 Gerichtssiegel (davon 3 in Holzkapseln), Siegel ab: 1, 6, 7
Zum Archiv der Familie Deyreck/Degreck gehörig.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.