Maria Sabina, Äbtissin des Stifts Gandersheim, geb. Gräfin zu Solms, belehnt Johann v. d. Asseburg, Ludwig's d. Ä. Sohn, Landrath im Erzstift Magdeburg, als Ältesten des Geschlechts, zu Mitbehuf seiner Brüder u. Vettern: Christof Johann Asche's Sohn, Ludwig u. Bernd, Ludwig's d. Ä. Söhne, August, Ernst Ludolf, Ludwig, Johann Bernd u. Busse, des älteren Busse's Söhne, alle v. d. Asseburg, u. ihrer männlichen Leibes-Lehns-Erben mit dem Zehnten zu Semmenstedt; dem Zehnten zu Kl. Denkte; 1 Hufe Landes die Winkelhufe genannt, dem Ösel u. dem Zehnten zu Sottmar unter der Asseburg, mit 14 Hufen Landes daselbst; und 5 Hufen Landes in der Feldmark Gr. Denkte, mit allen Zubehörungen. Geben auff Unser Abtey Gandersheim nach Christi-Geburth 1651 d. 22. Jan. (Orig. mit anh. Abtey-Lehn-Siegel in Holzkapsel u. Unterschrift der Äbtissin.)
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Maria Sabina, Äbtissin des Stifts Gandersheim, geb. Gräfin zu Solms, belehnt Johann v. d. Asseburg, Ludwig's d. Ä. Sohn, Landrath im Erzstift Magdeburg, als Ältesten des Geschlechts, zu Mitbehuf seiner Brüder u. Vettern: Christof Johann Asche's Sohn, Ludwig u. Bernd, Ludwig's d. Ä. Söhne, August, Ernst Ludolf, Ludwig, Johann Bernd u. Busse, des älteren Busse's Söhne, alle v. d. Asseburg, u. ihrer männlichen Leibes-Lehns-Erben mit dem Zehnten zu Semmenstedt; dem Zehnten zu Kl. Denkte; 1 Hufe Landes die Winkelhufe genannt, dem Ösel u. dem Zehnten zu Sottmar unter der Asseburg, mit 14 Hufen Landes daselbst; und 5 Hufen Landes in der Feldmark Gr. Denkte, mit allen Zubehörungen. Geben auff Unser Abtey Gandersheim nach Christi-Geburth 1651 d. 22. Jan. (Orig. mit anh. Abtey-Lehn-Siegel in Holzkapsel u. Unterschrift der Äbtissin.)
NLA WO, 65 Urk, I Nr. 12
NLA WO, 65 Urk Familie von der Asseburg
Familie von der Asseburg >> 1 I. Passiv-Lehne
22.01.1651
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ