Untersuchungsausschuß "Unabhängigkeit von Regierungsmitgliedern und Strafverfolgungsbehörden"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/002 D911011/106
C911011/106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/002 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1991
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1991 >> Mai 1991
Samstag, 18. Mai 1991
Untersuchung der Rolle des Wirtschaftsanwaltes Lothar Strobel in der "Segeltörnaffäre". BEBBER: Es fanden Gespräche zwischen Strobel und der Landesregierung über den Kauf von landeseigenen Grundstücken statt. Zeugenaussage des ehemaligen Regierungssprechers Manfred Zach über ein Treffen bei Lothar Späth vor dessen Rechtfertigungspressekonferenz am 07.01.1991. ZACH: Beteiligung von Strobel bei der Vorbereitung der Pressekonferenz. Zeugenbefragung des Schatzmeisters der CDU Wolfgang Fahr durch Wolfgang Bebber über eine Spende von Helmut Lohr an die CDU. Stellungnahme dazu vom Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses Frieder Birzele. Zeugenaussage des ehemaligen Finanzchefs bei SEL Reinhold Knoll über Reisekostenabrechnungen bei SEL für Politiker. KNOLL: Verdeckte Buchungen bei SEL von Reisen von Lothar Späth auf Kosten von SEL. Zeugenaussage der Sekretärin von Lothar Späth über die Unterzeichnung von Reisekostenschecks durch Späth. MENZEL: Zeichnungsberechtigt für Reisekosteschecks war nur Späth.
SDR 1
0:10:10; 0'10
Audio-Visuelle Medien
Fahr, Wolfgang; Unternehmer, Politiker, 1926-
Knoll, Reinhold
Menzel, Elfriede
Strobel, Lothar; Jurist, Honorarkonsul der Philippinen, Generalbevollmächtigter der Mainzer Blendax-Werke
Partei: CDU: Segeltörn-Affäre
Partei: SPD: Segeltörn-Affäre
Skandal: Segeltörn-Affäre
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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