Klage des Adrian von Hoetmar ./. den Bäcker Herman Loeff. Beklagter hat dem Kläger sein Haus am Hörstertor verkauft. Kläger hat dann mit seiner Nachbarin Witwe Bitter Vathower, jetzt Frau Johan Rosskotte Streit bekommen wegen einer Seitenmauer, in der der Backofen, Rauchlöcher u. Fenster liegen. Er hat den Prozess verloren und muss daher bauliche Änderungen vornehmen und macht den Beklagten für die Kosten haftbar.
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Klage des Adrian von Hoetmar ./. den Bäcker Herman Loeff. Beklagter hat dem Kläger sein Haus am Hörstertor verkauft. Kläger hat dann mit seiner Nachbarin Witwe Bitter Vathower, jetzt Frau Johan Rosskotte Streit bekommen wegen einer Seitenmauer, in der der Backofen, Rauchlöcher u. Fenster liegen. Er hat den Prozess verloren und muss daher bauliche Änderungen vornehmen und macht den Beklagten für die Kosten haftbar.
B-C Civ, 2234
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1622) 1623 - 1630
Darin: Anlage (Abschrift): 26.10.1622. Vor Bürgermeister und Rat in M. verkaufen Eheleute Bäcker Herman Loeff u. Katharina Bolte den Eheleuten Adrian von Hoetmar und Maria Lorenbeck ihr Haus am Hörstertor zwischen dem Hause des + Bitter Vathower und der Stadtmauer, nebst einer Frauenbank in der Martinikirche. Verkäufer verpfänden ihr Haus auf dem Bült neben M. Wilhelm Pansterding. Zeugen: Leonard von Bippen u. Henrich Mensman.
Enthält: Erwähnt werden die Maurermeister Bruno Wedemhove, Johan Strasburg und Henrich zum Hülse; Zimmermeister Bastian Krondorff; Abraham Oskamp; Georg Volentz (?); Notar Rötger zur Wellen.
Enthält: Erwähnt werden die Maurermeister Bruno Wedemhove, Johan Strasburg und Henrich zum Hülse; Zimmermeister Bastian Krondorff; Abraham Oskamp; Georg Volentz (?); Notar Rötger zur Wellen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ