44/121,1 [Nr. 58,1-3]: 1621 Sept. 2 Verkauf des 6. Teil des Bürckher-Hofes zu Weilheim a. Neckar mit aller Zugehör durch M. Melchior PLieninger, HgAdv., und seine Ehefrau Maria geb. Stählin, die den Anteil von ihrem Vater verst. Christoff Stählin, HgAdv., ererbt hatte, an Dionysius Newheuser, Stadtschreiber zu Tübingen
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. I/II: Nr. 1-67
1621
Enthält: Verkäufer: Mag. Melchior Plieninger (Blieninger), Hofgerichtsadvokat und Univ.-Verw., und seine Ehefrau Anna Maria geb. Stahel (Stählin) mit ihrem Kurator Mag. Salomon Frisch; Käufer: Dionysius Newheuser (Newhußer), Stadtschreiber zu Tübingen; Kaufobjekt: 6. Teil an einem Hof, gen. Bürkhers Hof; Lage: zu Weilheim am Neckar; Kaufpreis: 360 fl; Zahlungsweise: 200 fl bar, 160 fl in einem Jahr mit Zins.; Bemerkungen: Den gen. Hof trägt derzeit Martin Kölle (Köllin), Einwohner zu Weilheim, als Erblehen Der Hof gehörte vorher dem verst. Christoph Stahel, Hofgerichtsadvokat, Vater der Anna Maria Stählin. Konfirmierung 1621 Sept. 2
Akte
Plieninger, Anna Maria geb. Stahl (gest. 1631)
Plieninger, Melchior (gest. 1633)
Kaufbriefe, Fasz. I/II: Nr. 1-67
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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- Kaufbriefe, Fasz. I/II: Nr. 1-67 (Archivale)