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Eisig, Karl
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 14990
Rest S 3033
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> E
Enthält u.a.: Besitzhinweis auf 1 Speisezimmer-Einrichtung (Nussbaum, gefasert, zwischen 1927 und 1930 gekauft, bestehend aus 1 Buffet, 1 Kredenz, 1 Glasschrank, 1 großen Tisch und Stühlen, 1 Bronze-Leuchter, 1 großen Perser-Teppich (ca. 300 x 400 cm), 1 Standuhr, 1 Servierwagen, Satztischen), 1 Herrenzimmer-Einrichtung (Mahagoni, ca. 1930 gekauft, bestehend aus 1 Schreibtisch mit Stuhl, 2 Bücherschränken mit Bibliothek, 1 Sofa, 2 Klubsesseln mit Lederbezug, 1 großen Perser-Teppich (ca. 300 x 400 cm), 2 Perser-Brücken, 1 Wanduhr, 1 Deckenbeleuchtung, 2 Lese-Stehlampen, 1 kleineren Schrank (mit eingebauter Bar), 1 Salon-Einrichtung (im Chippendale-Stil, bestehend aus 1 Vitrine, 1 Tisch, 4 bequemen Stühlen, 2 Perser-Brücken, 1 Sofa, 1 sehr alten Tisch-Uhr (Sammelstück)), 1 Frühstückszimmer-Einrichtung (Eiche, bestehend aus 1 kleineren Kredenz, 1 Tisch, Stühlen, 1 Bank, 1 Deckenlampe, 1 deutschen Teppich), 1 Schlafzimmer-Einrichtung (Mahagoni, ca. 1920 erworben, darin u.a. 1 Spiegelschrank, 1 großer Schrank, 1 Toilettentisch, 1 Deckenbeleuchtung, 1 großer Perser-Teppich (ca. 300 x 400 cm), 4 Perser-Brücken, 1 Couch), 1 weitere Schlafzimmer-Einrichtung (Eiche, 1937 speziell angefertigt u.a. 1 großer antiker Schrank, 1 Bücherschrank, 1 Perser-Teppich, 1 kleine Brücke, 1 Deckenlampe, 1 Wanduhr, 1 Sofa, 1 Klubsessel), 1 Fremdenzimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 deutscher Teppich, 2 deutsche Brücken, 1 bequemer Sessel, Stühle, 1 kleinerer Schrank), 1 Mädchenzimmer-Einrichtung, 1 Rosenthal-Kaffee-Service für 12 Personen, 1 Rosenthal-Speise-Service für 12 Personen, 1 Meissener Kaffee-Service für 18 Personen, 1 Meissener Speise-Service für 18 Personen, 1 Alt-Berliner [KPM]-Kaffee-Service für 12 Personen, 1 10-fachen Mokka-Service aus Sammelstücken (Meissen, Kopenhagen, Rosenthal usw.), Kristallgläser (für Wein, Wasser, Likör, Champagner) Kristall-Römer, Kristall-Teller, geschliffene Glas-Waren (Karaffen usw.), Nippesgegenstände, Vasen usw. ("alles echte Markenporzellane: [KPM] Berlin, Meissen, Fürstenberg, Kopenhagen, Rosenthal, Nymphenburg"), 2 alte englische Pastellzeichnungen "Knabe" und "Mädchenkopf" (halbes Brustbild), je 1 Gemälde "Frauenkopf" und "Männerkopf" eines Münchner Künstlers (gekauft in München),1 Gemälde eines auf Kosakendarstellungen spezialisierten russischen Malers, 1 Gemälde "Landschaft" von [Robert oder Eduard] Schleich (mittlere Größe), 1 Gemälde "Weiblicher Halbakt" angeblich von [Pierre-Auguste] Renoir (ca. 63, 5 cm ("25 inches"), angeblich von Eisig während eines Besuchs in Paris 1925 oder 1927 erworben, an anderer Stelle der Akte: "wohl in Salzburg gekauft"), 1 Gemälde "Kinderkopf" von [Ludwig von] Zumbusch (angeblich ca. 1923 in Frankfurt am Main erworben), 2 kleine Radierungen "Tod, auf einem Meilenstein sitzend" und "Der Tod mit der Sense" ("selten gute Ausführung") eines Schweizer Meisters namens Lucy oder Luzy (angeblich erworben bei einem Kunsthändler in Frankfurt am Main in der Bockenheimer Landstraße), Stiche von Liebermann, Kolbe und Schweizer Meistern, 25 Bildermappen (aus den Verlagen Cassirer, Avalun und Propyläen) mit Zeichnungen (Hans Kolb, Georg Kolbe, Gustav Klimt, Sepp Frank, Lovis Corinth, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Max Liebermann, Max Beckmann, Käthe Kollwitz, Rudolf Grossmann, Max Pechstein, Alfred Kubin (Federzeichnung), Max Slevogt)
1 Bü
Personenakten
Stuttgarter Zeitung, Mo., 15.02.1954, S. 1-2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.