Geistliche Lagerbücher: GV Alpirsbach (Bestand)
Show full title
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 102/3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Selekte >> Altwürttembergische Lagerbücher >> Hauptreihen des Kammer- und Kirchenguts >> Geistliche Lagerbücher der Kirchengutsverwaltung (gesamt)
1561-1817
1. Zur Überlieferung der Geistlichen Verwaltung Alpirsbach: Die Gründung des Benediktinerklosters in Alpirsbach ist für das Jahr 1095 überliefert. 1535 wurde das Kloster durch Herzog Ulrich von Württemberg reformiert. Die Güter der aufgehobenen Benediktinerabtei wurden durch das neu eingerichtete Klosteramt Alpirsbach bis 1810 verwaltet. Die Geistlichen Verwaltungen betreuten die in der Reformationszeit eingezogenen Güter und Vermögen der Pfarr- und Kaplaneipfründen. In folgenden Beständen des Hauptstaatsarchivs Stuttgart finden sich weitere Quellen zur Benediktinerabtei bzw. zum Klosteramt Alpirsbach: A 284/49 Kirchenrat: Geistliche Verwaltung Alpirsbach A 303 Geistliche Ämterrechnungen A 304 Reskripten und Berichtsbücher der Bezirksämter A 306 Amtsprotokolle; A 470 Alpirsbach (Benediktinerkloster 1095-1534, Klosteramt bis 1806, darin auch Archivalien der Geistlichen Verwaltung) A 470 L Klosteramt Alpirsbach (Akten der Geistlichen Verwaltung und der Forstverwaltung Alpirsbach, Vorakten ab 1527, Nachakten bis 1857) H 14 Diplomatare (Bd. 4, 5)
2. Zur Verzeichnung des Bestandes: Für den Bestand H 102/3 fertigte Paul Waldherr 1962 ein Repertorium an, welches 22 einzelne DIN A4-Blätter mit zahlreichen handschriftlichen Ergänzungen umfasste. Aus der umfassenden Titelaufnahme wurden Signatur, Titel, Format und Umfang, äußere Bandbeschreibung, genetische Stufe und Behördenprovenienz übernommen, dazu Laufzeit, Renovator und Orte aufgenommen. Ebenfalls ist in der vorliegenden Verzeichnung die Altsignatur erfasst. Die Bearbeitung und Redaktion der vorhandenen Titelaufnahmen übernahm im Oktober 2013 Thomas Neuhäuser. Einzelne redaktionelle und technische Abschlussarbeiten übernahmen Andrea Heck und Johannes Renz. Der Bestand umfasst 14 Bände (0,95 lfd. m). Im Findbuch ausgewiesen sind zusätzlich 9 verschiedene Einzelurkunden, die 42 Einzelurkundenabschriften erschließen.
3. Literatur: Alpirsbach. Zur Geschichte von Kloster und Stadt. Hrsg. v. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Forschungen und Berichte der Bau- und Kunstdenkmalpflege Baden-Württemberg 10). 3 Bde. Stuttgart 2001. Günter Kolb, Kloster Alpirsbach, München / Zürich 3. Aufl. 1990. Franz Quarthal, Die Benediktinerklöster in Baden-Württemberg, Germania Benedictina (Bd. 5), Augsburg 1975, S. 117-124 (K. Schreiner). Wolfgang Zimmermann, Nicole Priesching (Hg.), Württembergisches Klosterbuch. Klöster, Stifte und Ordensgemeinschaften von den Anfängen bis in die Gegenwart, Stuttgart 2003, S. 170-172 (Hans Harter).
4. Abkürzungen: abg. abgegangen Bl. Blatt f. folgende ff. fortfolgende N Notiz R Reskript Rubr. Rubrik S. Seite U Urkunde v verso (rückseitig)
2. Zur Verzeichnung des Bestandes: Für den Bestand H 102/3 fertigte Paul Waldherr 1962 ein Repertorium an, welches 22 einzelne DIN A4-Blätter mit zahlreichen handschriftlichen Ergänzungen umfasste. Aus der umfassenden Titelaufnahme wurden Signatur, Titel, Format und Umfang, äußere Bandbeschreibung, genetische Stufe und Behördenprovenienz übernommen, dazu Laufzeit, Renovator und Orte aufgenommen. Ebenfalls ist in der vorliegenden Verzeichnung die Altsignatur erfasst. Die Bearbeitung und Redaktion der vorhandenen Titelaufnahmen übernahm im Oktober 2013 Thomas Neuhäuser. Einzelne redaktionelle und technische Abschlussarbeiten übernahmen Andrea Heck und Johannes Renz. Der Bestand umfasst 14 Bände (0,95 lfd. m). Im Findbuch ausgewiesen sind zusätzlich 9 verschiedene Einzelurkunden, die 42 Einzelurkundenabschriften erschließen.
3. Literatur: Alpirsbach. Zur Geschichte von Kloster und Stadt. Hrsg. v. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Forschungen und Berichte der Bau- und Kunstdenkmalpflege Baden-Württemberg 10). 3 Bde. Stuttgart 2001. Günter Kolb, Kloster Alpirsbach, München / Zürich 3. Aufl. 1990. Franz Quarthal, Die Benediktinerklöster in Baden-Württemberg, Germania Benedictina (Bd. 5), Augsburg 1975, S. 117-124 (K. Schreiner). Wolfgang Zimmermann, Nicole Priesching (Hg.), Württembergisches Klosterbuch. Klöster, Stifte und Ordensgemeinschaften von den Anfängen bis in die Gegenwart, Stuttgart 2003, S. 170-172 (Hans Harter).
4. Abkürzungen: abg. abgegangen Bl. Blatt f. folgende ff. fortfolgende N Notiz R Reskript Rubr. Rubrik S. Seite U Urkunde v verso (rückseitig)
14 Bände (0,95 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:39 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Selekte (Archival tectonics)
- Altwürttembergische Lagerbücher (Archival tectonics)
- Hauptreihen des Kammer- und Kirchenguts (Archival tectonics)
- Geistliche Lagerbücher der Kirchengutsverwaltung (gesamt) (Archival tectonics)
- Geistliche Lagerbücher: GV Alpirsbach (Archival holding)