Arnold von Gabelstein, Vikar des Dominikanersordens (Prediger Ordens) in Schwaben und Franken, bekundet, daß er die Auseinandersetzung zwischen Heinrich von Bopfingen, Prior, und dem Konvent des Dominikanerordens zu Mergentheim einerseits und den Herren des Deutschen Hauses und deren Brüdern zu Mergentheim andrerseits um das Haus und die Hofstatt der Dominikaner zu Mergentheim mit Philipp von Bickenbach, Meister des Deutschen Ordens in Deutschen Landen und mit Markwart Zolner vom Rotenstein, Komtur und Pfleger der Ballei Franken, beigelegt hat. Die Dominikaner können ihre Hofstatt behalten, sie mit einer Mauer in Höhe der Kirchhofmauer (dein Hans Hobachs Hofreyte zwene schuwe ader drye ?) einfassen und den Turm an der Stadtmauer für ihr heimliches Gemach gebrauchen.
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Arnold von Gabelstein, Vikar des Dominikanersordens (Prediger Ordens) in Schwaben und Franken, bekundet, daß er die Auseinandersetzung zwischen Heinrich von Bopfingen, Prior, und dem Konvent des Dominikanerordens zu Mergentheim einerseits und den Herren des Deutschen Hauses und deren Brüdern zu Mergentheim andrerseits um das Haus und die Hofstatt der Dominikaner zu Mergentheim mit Philipp von Bickenbach, Meister des Deutschen Ordens in Deutschen Landen und mit Markwart Zolner vom Rotenstein, Komtur und Pfleger der Ballei Franken, beigelegt hat. Die Dominikaner können ihre Hofstatt behalten, sie mit einer Mauer in Höhe der Kirchhofmauer (dein Hans Hobachs Hofreyte zwene schuwe ader drye ?) einfassen und den Turm an der Stadtmauer für ihr heimliches Gemach gebrauchen.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 250 U 182
30. [16.Jh.]
N. 1 in fasc 1 lat. 27 Cist G Merg [18.Jh.]
/ [19.Jh.]
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 250 Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II
Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II >> Dominikanerkloster
1362 (an dem nehesten samestage vor sen....)
Kommende Mergentheim
Urkunden
Schaden: besch. mit Textverlust
Zeugen: Bruder Walter von S...berg, Subprior; Bruder Friedrich von Pfahlheim (Pfalheim), Lesemeister; Bruder Heinrich Pfal; Bruder Hermann Schenke; Appel Staldorff, Bürger zu Mergentheim; Konrad Fichting, Bürger zu Mergentheim; Konrad Rattenzagel, Bürger zu Mergentheim; Heintz Hane, Bürger zu Mergentheim
Siegler: Arnold von Gabelstein; Bruder....(mit unser beyder Insigel und mit uners closters dez covents zu Mugentheim...)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg., 1 Sg. bsch., 2. u. 4. Sg. abg.
Vermerke: 6 Rv.
Publiziertes Regest: OAB Mergentheim S. 403 Württ. Frank. 4, 382
Zeugen: Bruder Walter von S...berg, Subprior; Bruder Friedrich von Pfahlheim (Pfalheim), Lesemeister; Bruder Heinrich Pfal; Bruder Hermann Schenke; Appel Staldorff, Bürger zu Mergentheim; Konrad Fichting, Bürger zu Mergentheim; Konrad Rattenzagel, Bürger zu Mergentheim; Heintz Hane, Bürger zu Mergentheim
Siegler: Arnold von Gabelstein; Bruder....(mit unser beyder Insigel und mit uners closters dez covents zu Mugentheim...)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg., 1 Sg. bsch., 2. u. 4. Sg. abg.
Vermerke: 6 Rv.
Publiziertes Regest: OAB Mergentheim S. 403 Württ. Frank. 4, 382
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:42 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland