Kaiser Leopold bekundet, daß er auf Bitten des Dr. iur. Johann Marx Giesenbier, Advokaten und Prokurators am kaiserlichen Kammergericht, die Angehörigen der Kraichgauer Reichsritterschaft Dietrich von Gemmingen und Karl Valentin von Helmstatt zu Vormündern Philipp Adam von Neippergs, des minderjährigen Sohnes ¿Friedrich Dietrichs, bestellt hat. Beide wurden durch den Kammergerichtspräsidenten Philipp Franz Eberhard Kämmerer von Worms Freiherrn von Dalberg vor Urteilern und Assessoren vereidigt.
Vollständigen Titel anzeigen
Kaiser Leopold bekundet, daß er auf Bitten des Dr. iur. Johann Marx Giesenbier, Advokaten und Prokurators am kaiserlichen Kammergericht, die Angehörigen der Kraichgauer Reichsritterschaft Dietrich von Gemmingen und Karl Valentin von Helmstatt zu Vormündern Philipp Adam von Neippergs, des minderjährigen Sohnes ¿Friedrich Dietrichs, bestellt hat. Beide wurden durch den Kammergerichtspräsidenten Philipp Franz Eberhard Kämmerer von Worms Freiherrn von Dalberg vor Urteilern und Assessoren vereidigt.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Gemmingen U 124
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Gemmingen Archiv der Freiherren von Gemmingen-Gemmingen
Archiv der Freiherren von Gemmingen-Gemmingen >> Urkunden
1683 Juli 6 (6. Juli 1683)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Speyer
Aussteller: Kaiser Leopold
Empfänger: Dietrich von Gemmingen und Karl Valentin von Helmstatt
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Metallkapsel abgegangen, liegt bei
Aussteller: Kaiser Leopold
Empfänger: Dietrich von Gemmingen und Karl Valentin von Helmstatt
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Metallkapsel abgegangen, liegt bei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:08 MESZ