Wirtschaft zum Goldenen Hufeisen bzw. zum Weisen Rößlein am Neuen Tor (S 193 = Irrerstr. 19).
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D 1 Nr. 751
D 1 Stadtalmosenamt
Stadtalmosenamt
1518 - 1799
Enthält:
1.) Verkauf von 10 fl. Gatterzins aus einer Behausung und Hofreite beim Neuen Tor am Eck am Geyersberg, 1518; Kauf von 20 fl. Eigengeld, die auf diesem Haus ruhen, durch das Gemeine Almosen, 1569 (= spätere Wirtschaft zum Goldenen Hufeisen bzw. zum Weißen Rößlein).
3 St.
2.) 1640, August 22.
Barbara Mendlein, Ehefrau des Gastgebers Zum Wolf auf der Hinteren Füll, verkauft an ihren Bruder Hans Vischer die von Heinrich Vischer ererbte Wirtsbehausung zum Weißen Rößlein und Goldenen Hufeisen beim Neuen Tor. Kaufpreis: 1600 fl. Aus dieser Wirtschaft sind jährlich an Eigenzinsen zu zahlen: 14 fl. an Jacob von Thill, 15 Pfennige und eine Henne oder 10 Pfennige für diese an das Stadtalmosenamt.
Kop. Pap., 4 Bll.
3.) Grundriß des abgebrannten und wiederaufgebauten Hinterhauses der Wirtschaft zum Weißen Rößlein beim Neuen Tor. 1655.
2 Bll.
4.) 1690, April 30.
Barbara Spörling, Witwe des Wirts und Gastgebers zum Goldenen Hufeisen oder Weißen Rößlein, verkauft an Michael Hessel, Wirt zum Silbernen Herz auf dem Laufer Platz, und dessen Frau Ursula zwei aneinanderstoßende Wirtsbehausungen, nämlich zum Goldenen Hufeisen oder Weißen Rößlein und zum Schwarzen Kreuz in St. Sebalder Pfarr beim Neuen Tor. Der Kaufpreis beträgt 10.000 fl. Aus dem Gasthof zum Weißen Rößlein sind jährlich zu reichen 14 fl. Eigenzins an Maximilian Ölhafen sowie 15 Pfennige und 1 Henne, oder 10 Pfennige dafür, Eigenzins an das Stadtalmosenamt. Aus dem Gasthof zum Schwarzen Kreuz sind jährlich 5 fl. Eigen- und Gatterzins an Anton und Georg Paul Rosenhard, genannt Glockengießer, zu geben.
Kop. Pap., 5 Bll.
5.) 1764, April 30.
Sophia Magdalena Himpelmann, Witwe des Wirts und Gastgebers zum Weißen Roß Johann Himpelmann, verkauft an Johann Döllinger, Wirt und Gastgeber zum Weißen Roß, den Gasthof zum Weißen Roß und zum Goldenen Hufeisen beim Neuen Tor. Kaufpreis: 7200 fl. Eigenzinsen: 14 fl. Stadtwährung oder 20 fl. 7 Kreuzer Münz an Hauptmann von Schöppach sowie 50 Pfennige und 1 Henne, oder 10 Pfennige dafür, an das Stadtalmosenamt.
Kop. Pap., 6 Bll.
6.) 1793, Februar 1. Kaufbrief über die Wirtschaft Zum Weißen Rößlein oder Goldenen Hufeisen
V: Clara Barbara Döllinger, Witwe des Wirts Johann Döllinger
K: Johann Caspar Stör, Wirt
Preis: 6000 fl.
Kop. Pap., 5 Bll.
7.) Gesuch des Wirts und Gastgebers zum Weißen Rößlein Johann Caspar Stör um Ablösung des dem Stadtalmosenamt zustehenden Eigengelds in Höhe von 50 Pfennigen und einer Henne oder 10 Pfennigen dafür, das auf der zu diesem Anwesen gehörigen hinteren Stallung und den darüber gebauten "Gemächern" liegt. 1799.
1 Kl. Fasz. mit alter Tektur
1.) Verkauf von 10 fl. Gatterzins aus einer Behausung und Hofreite beim Neuen Tor am Eck am Geyersberg, 1518; Kauf von 20 fl. Eigengeld, die auf diesem Haus ruhen, durch das Gemeine Almosen, 1569 (= spätere Wirtschaft zum Goldenen Hufeisen bzw. zum Weißen Rößlein).
3 St.
2.) 1640, August 22.
Barbara Mendlein, Ehefrau des Gastgebers Zum Wolf auf der Hinteren Füll, verkauft an ihren Bruder Hans Vischer die von Heinrich Vischer ererbte Wirtsbehausung zum Weißen Rößlein und Goldenen Hufeisen beim Neuen Tor. Kaufpreis: 1600 fl. Aus dieser Wirtschaft sind jährlich an Eigenzinsen zu zahlen: 14 fl. an Jacob von Thill, 15 Pfennige und eine Henne oder 10 Pfennige für diese an das Stadtalmosenamt.
Kop. Pap., 4 Bll.
3.) Grundriß des abgebrannten und wiederaufgebauten Hinterhauses der Wirtschaft zum Weißen Rößlein beim Neuen Tor. 1655.
2 Bll.
4.) 1690, April 30.
Barbara Spörling, Witwe des Wirts und Gastgebers zum Goldenen Hufeisen oder Weißen Rößlein, verkauft an Michael Hessel, Wirt zum Silbernen Herz auf dem Laufer Platz, und dessen Frau Ursula zwei aneinanderstoßende Wirtsbehausungen, nämlich zum Goldenen Hufeisen oder Weißen Rößlein und zum Schwarzen Kreuz in St. Sebalder Pfarr beim Neuen Tor. Der Kaufpreis beträgt 10.000 fl. Aus dem Gasthof zum Weißen Rößlein sind jährlich zu reichen 14 fl. Eigenzins an Maximilian Ölhafen sowie 15 Pfennige und 1 Henne, oder 10 Pfennige dafür, Eigenzins an das Stadtalmosenamt. Aus dem Gasthof zum Schwarzen Kreuz sind jährlich 5 fl. Eigen- und Gatterzins an Anton und Georg Paul Rosenhard, genannt Glockengießer, zu geben.
Kop. Pap., 5 Bll.
5.) 1764, April 30.
Sophia Magdalena Himpelmann, Witwe des Wirts und Gastgebers zum Weißen Roß Johann Himpelmann, verkauft an Johann Döllinger, Wirt und Gastgeber zum Weißen Roß, den Gasthof zum Weißen Roß und zum Goldenen Hufeisen beim Neuen Tor. Kaufpreis: 7200 fl. Eigenzinsen: 14 fl. Stadtwährung oder 20 fl. 7 Kreuzer Münz an Hauptmann von Schöppach sowie 50 Pfennige und 1 Henne, oder 10 Pfennige dafür, an das Stadtalmosenamt.
Kop. Pap., 6 Bll.
6.) 1793, Februar 1. Kaufbrief über die Wirtschaft Zum Weißen Rößlein oder Goldenen Hufeisen
V: Clara Barbara Döllinger, Witwe des Wirts Johann Döllinger
K: Johann Caspar Stör, Wirt
Preis: 6000 fl.
Kop. Pap., 5 Bll.
7.) Gesuch des Wirts und Gastgebers zum Weißen Rößlein Johann Caspar Stör um Ablösung des dem Stadtalmosenamt zustehenden Eigengelds in Höhe von 50 Pfennigen und einer Henne oder 10 Pfennigen dafür, das auf der zu diesem Anwesen gehörigen hinteren Stallung und den darüber gebauten "Gemächern" liegt. 1799.
1 Kl. Fasz. mit alter Tektur
Umfang/Beschreibung: ca. 40 Bll.
Archivale
Indexbegriff Person: Döllinger, Clara Barbara
Indexbegriff Person: Döllinger, Johann
Indexbegriff Person: Hessel, Michael
Indexbegriff Person: Hessel, Ursula
Indexbegriff Person: Himpelmann, Johann
Indexbegriff Person: Himpelmann, Sophia Magdalena
Indexbegriff Person: Mendlein, Barbara
Indexbegriff Person: Rosenhard, Anton
Indexbegriff Person: Rosenhard, Georg Paul
Indexbegriff Person: Spörling, Barbara
Indexbegriff Person: Stör, Johann Caspar
Indexbegriff Person: Thill, Jacob von
Indexbegriff Person: Vischer, Hans
Indexbegriff Person: Vischer, Heinrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation D-Bestände: 6.4.1. Sebalder Seite
Indexbegriff Person: Döllinger, Johann
Indexbegriff Person: Hessel, Michael
Indexbegriff Person: Hessel, Ursula
Indexbegriff Person: Himpelmann, Johann
Indexbegriff Person: Himpelmann, Sophia Magdalena
Indexbegriff Person: Mendlein, Barbara
Indexbegriff Person: Rosenhard, Anton
Indexbegriff Person: Rosenhard, Georg Paul
Indexbegriff Person: Spörling, Barbara
Indexbegriff Person: Stör, Johann Caspar
Indexbegriff Person: Thill, Jacob von
Indexbegriff Person: Vischer, Hans
Indexbegriff Person: Vischer, Heinrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation D-Bestände: 6.4.1. Sebalder Seite
Geyersberg
Hintere Füll
Irrerstr.
Neues Tor
Schöppach, S 293
Wirtschaft
Gasthof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ