Bürgerrechte und -lasten in Kettenacker
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 193 T 1 Nr. 97
Rubrik 26 Nr. 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 193 T 1 Fürstliches Oberamt Gammertingen
Fürstliches Oberamt Gammertingen >> Akten >> Bürgerrechte und -lasten (Rubrik 26)
1838-1847
Enthält v.a.: Verteilung eines Überschusses der Gemeindeverwaltung; Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Kettenacker im Rechnungsjahr 1838/1839; Ablösung der herrschaftlichen Schafweide; Ansprüche von Johann Gulde und Johann Hanner auf Bürgernutzen während ihrer Abwesenheit als Pächter des Birkhofs sowie Anspruch des Johann Gulde auf Entschädigung des bisher vorenthaltenen Bürgernutzens; Abänderung einer Verfügung des Forstamts Sigmaringen bezüglich des Bürgerholzverkaufs; Rekursbeschwerde von Balthasar Bieger und Anselm Glöckler wegen des Entzugs des Bürgernutzens
2 cm
Archivale
Schaden: Papier Riss/Fehlstelle
Bieger, Balthasar, Kettenacker
Glöckler, Anselm, Kettenacker
Gulde, Johann, Kettenacker
Hanner, Johann; Kettenacker
Birkhof: Neufra SIG
Kettenacker, Gammertingen SIG
Sigmaringen SIG; Forstamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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